Thermalbäder, Wellness und Hotels im Kanton Waadt
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Kanton Waadt
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Der Kanton Waadt ist ein Kanton im Westen der Schweiz.
Geographie
Der Kanton Waadt liegt im Westen der Schweiz. Das Waadtland erstreckt sich vom Genfersee zum Neuenburgersee. Der Nordwesten des Waadtlands wird vom Jura eingenommen, der Südosten von den Alpen. Der Rest befindet sich im Mittelland.
Wirtschaft
Die Hauptstadt Lausanne ist das wirtschaftliche Zentrum der Waadt. Um die Hauptstadt ist der Industriesektor tätig. In der Stadt selbst hat der Dienstleistungssektor mit einem Anteil von 72% die Oberhand. In Lausanne befinden sich die EPFL (École Polytechnique Fédérale de Lausanne/Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne) und die UNIL (Université de Lausanne).
Der Kanton Waadt ist nach dem Wallis der zweitgrösste Weinhersteller der Schweiz. Waadtländer Wein ist meistens Weisswein und die Reben dazu befinden sich bevorzugt an den Steilhängen oberhalb des Genfersees. Landwirtschaft wird im Waadtländischen in den vom Genfersees abgelegenen Gebieten betrieben. Zuckerplantagen befinden sich um Orbe, Tabak in der Broye-Gegend. Früchte wachsen vorwiegend am Fusse der Juraberge. In Bex existiert zudem ein Salzbergwerk.
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Geschichte
In prähistorischen Zeiten bildeten sich erste Siedlungen an den Ufern des Genfersees und zu keltischen Zeiten liessen sich auf dem Boden des heutigen Kantons Waadt die Helvetier nieder. Unter Julius Caesar wurde Helvetien 58 v. Chr. unterworfen und seitdem war die Gegend von den Römern beherrscht. Aventicum (Avenches), Viviscus (Vevey), Noviodunum (Nyon), Eburodunum (Yverdon) und Lausonium/Lausonna (Lausanne) sowie weitere Waadtländer Ortschaften waren römische Städte.
Heute findet man römische Spuren vor allem in Avenches und dessen Umgebung. Avenches war unter Kaiser Vespasian eine Kolonie geworden.
Schon 260 wurde Avenches von den Alemannen zerstört, und um 470 besetzten die Burgunden das Land, mit denen es 534 unter fränkische Herrschaft kam. Unter dieser bildete die Waadt mit Neuenburg und einem Teil des heutigen Kantons Freiburg die seit 766 urkundlich erwähnte große Grafschaft Waldgau, woher der französische Name Vaud und der deutsche Name Waadt kommen. 888 wurde die Waadt unter den Karolingern ein Bestandteil des neuburgundischen Reichs, mit welchem es 1032 an die Zähringer und somit an das Heilige Römische Reich fiel.
Unter Berns Schutz führten Guillaume Farel und Pierre Viret ab 1526 die Reformation in der Waadt ein. Als der Herzog von Savoyen das mit Bern verbündete Genf bedrohte, eroberte Bern 1536 unter dem obersten Feldhauptmann Hans Franz Nägeli und mit Unterstützung Freiburgs die Waadt endgültig. Auch Lausanne, obwohl Reichsstadt und seit 1525 im Bund mit Bern, musste der Besatzungsmacht huldigen. Im Vertrag zu Lausanne vom 30. Oktober 1564 trat Savoyen die Waadt förmlich an Bern ab.
Während der bernischen Herrschaft erlebte die Waadt eine relativ friedliche Zeit; eine Ausnahme bildet ein Aufstand unter Major Davel, der von den Bernern am 24. April 1723 als Aufrührer hingerichtet wurde und in der Waadt als Volksheld gilt.
Im Januar 1798, als die alte Eidgenossenschaft zusammenbrach und die französischen Truppen näher kamen, gab es in der Waadt eine kleine Revolution und die bernischen Landvögte, welche die "LL. EE. de Berne" (Leurs Excellences de Berne) vertraten, wurden zurück nach Hause geschickt und die République lémanique ausgerufen. Die Révolution vaudoise wird heute noch am 24. Januar meistens mit Bernerplatte und Sauerkraut gefeiert.
Kantonsgründung
Mit dem endgültigen französischem Einmarsch im April 1798 wurde in der Helvetik aus der Waadt und Genf der neugeschaffene Canton du Léman gebildet. 1803 wurde die Waadt durch die Mediationsakte von Napoléon Bonaparte zusammen mit den Kantonen Thurgau, St. Gallen, Aargau, Graubünden und Tessin selbstständig.
Im Juni 1874 bestimmte die Schweizerische Bundesversammlung Lausanne zum Sitz des durch die neue Verfassung permanent gewordenen Bundesgerichts.
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| Schweizerisches Bundesgericht in Lausanne |
Römisches Amphitheater in Avenches |
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Spezialitäten
Die bekannteste kulinarische Spezialität sind die Waadtländer Saucissons. Diese Würste gibt es in verschiedensten regionalen Ausprägungen. Dazu kommen der Papet Vaudois, Fondue und viel Wein.
Tourismus
In verschiedenen Ortschaften am Genfersee ist der Tourismus ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft. Dies betrifft vorwiegend die Regionen um Lausanne, Montreux und Vevey, die sogenannte Waadtländer Riviera.
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| Wichtige Städte und Orte in der Waadt |
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Lausanne - Hauptstadt Kantons Waadt
Lausanne ist die die Hauptstadt des Distrikts Lausanne und eine politische Gemeinde. Der frühere deutsche Name Losanen wird heute nicht mehr verwendet. Die Stadt liegt in der französischsprachigen (welschen) Schweiz am Genfersee. Sie ist bezüglich der Einwohnerzahl, nach Zürich, Genf und Basel, die viertgrösste Stadt der Schweiz. Lausanne ist ein bedeutendes Wirtschafts-, Kultur- und Bildungszentrum sowie eine wichtige Verkehrsdrehscheibe in der Westschweiz. Zudem ist Lausanne der Sitz des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Lausanne liegt auf 495 m ü. M. (Stadtzentrum) im Waadtländer Mittelland, an den durch mehrere Täler gegliederten Hängen am nördlichen Ufer des Genfersees. Im Bereich des Stadtzentrums treffen die heute grösstenteils überdeckten Bäche Louve und Flon zusammen. Durch ihre Täler wird das Stadtzentrum in die drei Hügel Cité, Le Bourg und Saint-Laurent unterteilt.
Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es an den Südhängen unterhalb der Altstadt mehrere kleinere Weinbaugebiete und Ackerflächen. Mit der Ausdehnung des Siedlungsgebietes ist der Rebbau mittlerweile fast völlig verschwunden. Auf den Hochflächen des Jorat wird heute Viehzucht und Milchwirtschaft betrieben. Dank der grossen Waldfläche des Bois du Jorat spielt auch die Forstwirtschaft eine gewisse Rolle.
Der industrielle Sektor hatte vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Bedeutung. Industrie- und Gewerbezonen entstanden entlang der Eisenbahnlinie im Westen der Stadt und am Hangfuss in der Nähe des Genferseeufers. Mit dem vergrösserten Platzbedarf der Industrie wurden aber einige Betriebe in die Vorstädte, insbesondere an den westlichen und nordwestlichen Rand von Lausanne verlegt (Renens, Crissier, Bussigny-près-Lausanne).
Heute konzentriert sich die in Lausanne ansässige Industrie hauptsächlich auf das Baugewerbe, das Ingenieurwesen, auf Metall-, Nahrungsmittel- und Tabakindustrie, auf die Präzisionsmechanik, die Elektronik und die Optik sowie auf graphische Betriebe und das Druckerei- und Verlagswesen.
Das Dienstleistungsgewerbe ist auf Handel, Tourismus, Verwaltung, Banken und Versicherungen sowie auf Transport und Verkehr ausgerichtet. Lausanne ist Sitz verschiedener international und national bedeutender Institutionen, der kantonalen, der Bezirks- und der Stadtverwaltung. Seit 1874 befindet sich das Bundesgericht in Lausanne. Lausanne hat eine wichtige Funktion als Bildungszentrum der Westschweiz. Zu den bedeutendsten Bildungseinrichtungen zählen die Universität (Université de Lausanne), die 1890 gegründet wurde und sich heute in Dorigny befindet, sowie die Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL; Eidgenössische Technische Hochschule – Lausanne).
Lausanne ist Sitz verschiedener Sportweltverbände. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat seinen Hauptsitz in Lausanne und seit 1993 befindet sich dort auch das Olympische Museum.
Dank seiner sonnigen Lage am Hang über dem Genfersee, der malerischen Altstadt, den zahlreichen Museen, kulturellen Einrichtungen und Anlässe weist Lausanne einen bedeutenden Tourismus auf, welcher der Stadt auch willkommene Einnahmen bringt.
Tourismus
Fast das gesamte Seeufer auf dem Stadtgebiet ist als ausgedehnte Erholungszone mit Freizeit- und Sportanlagen, Schwimmbad, Seebad, Bootshafenanlagen, Campingplatz und Spielwiesen gestaltet. Es handelt sich hierbei um das umgestaltete Gelände, das 1964 für die Schweizerische Landesausstellung Expo 64 Lausanne benutzt wurde. Das überbaute Stadtgebiet wird durch mehrere Parks und Grünanlagen aufgelockert, beispielsweise durch den Botanischen Garten am isolierten Hügel Montriond, den Parc de Valency, das Gebiet bei Monrepos und die Esplanade de Montbenon. Zu den weiteren Naherholungsräumen zählen der Wald von Sauvabelin und das Gebiet um Chalet-à-Gobet
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Genfersee
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Der Genfersee, franz. Lac Léman oder auch einfach nur Le Léman, ist der grösste französisch-schweizerische See und liegt im Südwesten der Schweiz an der Grenze zu Frankreich.
Er ist nach dem Plattensee in Ungarn der zweitgrösste See Mitteleuropas. Der Genfersee liegt 372 m ü. M., ist 582 km² gross und an der tiefsten Stelle 310 m tief. Sein durchschnittlicher Wasserinhalt liegt bei etwa 89 km³, was ihn zum wasserreichsten See Mitteleuropas macht. Gespeist wird der Genfersee vor allem durch die Rhône, welche über ein Delta in Le Bouveret in den See mündet; zweitwichtigster Zufluss ist die Dranse, gefolgt von der Venoge und der Aubonne. Die Rhône fliesst bei Genf wieder aus dem Genfersee hinaus, wobei ihr Wasser durchschnittlich 11,4 Jahre für den Durchfluss durch den See benötigt.
Name
Die Bezeichnung Léman kommt von dem früheren lateinischen Namen der Landschaft: Lemanus oder auch Lemannus, der Kanton Waadt hiess Anfang des 19. Jahrhunderts (Helvetische Republik) ebenfalls Léman. Von den Römern wurde der See Lacus lemanus genannt, was wiederum aus dem Keltischen lem und an (für grosses Wasser) entlehnt
Geografie
Angrenzende Schweizer Kantone sind Genf (Genève), die Waadt (Vaud) und das Wallis (Valais). Sein Südufer gehört zu Frankreich (Département Haute-Savoie).
Zwei grosse Schweizer Städte liegen am Ufer des Genfersees: An der Südspitze liegt die Kantonhauptstadt Genf, am Nordufer Lausanne, die Hauptstadt des Kantons Waadt. Weitere international bekannte Städte sind Montreux und Vevey, welche am nordöstlichen Seeufer liegen. Grösste französische Stadt am Lac Léman ist Thonon-les-Bains, die bekannteste Évian.
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Waadtländer Riviera
Die Waadtländer Riviera (französisch: Riviera vaudoise) bildet den östlichen Teil des Nordufers des Genfersees im Schweizer Kanton Waadt. Sie umfasst insbesondere die Orte Vevey, La Tour-de-Peilz und Montreux. Westlich davon liegt das Lavaux. Die Siedlungen gehören zur Metropolregion Genf-Lausanne, dem zweitgrössten Ballungsgebiet der Schweiz.
Wichtigste Attraktion ist das Schloss Chillon, das bei Montreux auf einer kleinen Insel im See liegt.
Im neuen Bezirk Riviera-Pays-d'Enhaut wird Riviera erstmals auch als offizielle Bezeichnung verwendet. Seit 2001 wird die Bezeichnung im Namen der Verkehrsgesellschaft Transports Montreux-Vevey-Riviera (MVR) verwendet.
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Schloss Chillon
Das Schloss Chillon fünf Kilometer südöstlich von Montreux, ist eine der schönsten Wasserburgen der Schweiz und berühmt für seine Lage auf einem Felsen am Ufer des Genfersees (französisch: Lac Léman). Mit 300'000 Besuchern pro Jahr ist es das meistbesuchte historische Gebäude der Schweiz. Dank der reich gegliederten Bauform und der Lage am See vor einer imposanten Bergkulisse zählt das Monument seit dem 18. Jahrhundert zu den beliebtesten landschaftlichen Bildvorlagen in der Westschweiz.
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Salzbergwerk Bex
Das Salzbergwerk Bex befindet sich in der Schweizer Gemeinde Bex im Kanton Waadt und wird von der Saline de Bex SA, früher von der Sociétè vaudois des Mines et salines de Bex, betrieben. Die Schweizer Kantone beziehen ihr Salz aus den Vereinigten Schweizerischen Rheinsalinen bei Basel, nur der Kanton Waadt greift auf sein eigenes Steinsalzlager bei Bex zurück.
Entstehung des Salzvorkommen
Im Erdzeitalter Mesozoikum herrschte in der Gegend von Bex ein warmes Klima und an Stelle des heutigen Rhonetales befand sich in der Trias ein Flachmeer. Das eingedampfte Meersalz wurde später von anderen Meeresablagerungen überdeckt und schliesslich in die Alpenfaltung miteinbezogen.
Entstehung des Salzvorkommen
Im Erdzeitalter Mesozoikum herrschte in der Gegend von Bex ein warmes Klima und an Stelle des heutigen Rhonetales befand sich in der Trias ein Flachmeer. Das eingedampfte Meersalz wurde später von anderen Meeresablagerungen überdeckt und schliesslich in die Alpenfaltung miteinbezogen.
Geschichte des Bergwerks
Im Jahre 1680 entdeckte man das Salzvorkommen in Le Bévieux bei Bex und schon vier Jahre später wurden Stollen in den Berg getrieben, um das weisse Gold abzubauen. Bis zum 18. Jahrhundert wurde das Salz bergmännisch abgebaut, trocken abgebaut, aber seit dem 19. Jahrhundert wird Wasser in die Lager geleitet, um das Salz darin zu lösen. Die Sole wird darauf hochgepumpt, das Wasser wieder verdampft und das daraus gewonnene Salz gereinigt und aufbereitet. Mittlerweile durchzieht ein rund 50 Kilometer langes Labyrinth von Gängen und Schächten den Berg und die fördert ein Volumen von 10'000 Tonnen Salz pro Jahr.
Besucherbergwerk
Im Salzbergwerk ist ein Besucherbergwerk eingerichtet. Ein Stollenbähnchen führt die Besucher in den Berg, wo über die Geologie und die Abbautechniken von einst und jetzt informiert wird. Daneben befindet sich in einem der Stollen das Besucherrestaurant.
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Les Diablerets
Les Diablerets (dt. Übersetzung: Teufelshörner) bezeichnet eine vergletscherte Gebirgsgruppe in den nördlichen Westalpen in der Schweiz. Geografisch-naturräumlich gehören sie zu den Berner Alpen. Auf dem Kamm verläuft die Grenze zwischen den Kantonen Waadt und Wallis
Der eigentliche Hauptgipfel Sommet des Diablerets erreicht 3'210 m ü. M., weitere wichtige Gipfel sind das Oldenhorn (3'123 m ü. M., frz.: Becca d'Audon), wo die drei Kantone Waadt, Wallis und Bern zusammenstossen, der Sex Rouge (2'971 m ü. M.), die Tête Ronde (3'037 m ü. M.) und der Culan (2'789 m ü. M.), welcher die westliche Abgrenzung des Massivs bildet.
Seit 1964 führt eine Luftseilbahn vom Col du Pillon in zwei Sektionen auf den Sex Rouge und ermöglicht auf dem Plateau des Tsanfleurongletschers bis weit in den Sommer hinein Skisport.
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