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Wellness, Bäder und Hotels im Kanton St. Gallen

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Kanton St. Gallen 

   Kanton St. Gallen

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Der Ostschweizer Kanton St. Gallen grenzt an die benachbarten schweizerischen Kantone Graubünden, Glarus, Schwyz, Zürich, Thurgau, sowie an die deutschen Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern, an das österreichische Vorarlberg und das Fürstentum Liechtenstein. Ausserdem umschliesst er die Halbkantone Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden.

Der höchste Berg des Kantons ist der Ringelspitz mit 3247 m über Meereshöhe, bekannter dürfte jedoch der Säntis (2'502 m ü. M.) sein. Der tiefste Punkt ist mit 395 Meter über Meer der Bodensee. Die grössten St. Galler Seen sind der Bodensee, der Zürichsee und der Walensee, die alle allerdings nicht ausschliesslich auf St. Galler Gebiet liegen. Der grösste See ausschliesslich auf St. Galler Gebiet ist daher der Stausee Gigerwaldsee.

 Der Kanton St. Gallen wurde 1803 auf Antrag des helvetischen Abgeordneten Karl Müller-Friedberg von Napoléon Bonaparte geschaffen. Das Gebiet des Kantons entstand aus der Verschmelzung der helvetischen Kantone Linth und Säntis abzüglich der wiederhergestellten Kantone Glarus und Appenzell.

Der neu gebildete Kanton St. Gallen trat 1803 gemeinsam mit den anderen neuen Kantonen Thurgau, Waadt, Aargau, Graubünden und Tessin als gleichberechtigtes Bundesglied der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei.

Sprachen

Amtssprache ist Deutsch. Umgangssprache ist Schweizerdeutsch.

Auf Grund der heterogenen Zusammenstellung des Kantons durch die Mediationsakte 1803 existieren im Kanton St. Gallen verschiedene Dialekte, so unter anderem der Rheintaler, der St. Galler, der Toggenburger oder der Sarganserländer Dialekt. Der Rheintaler Dialekt ist verwandt mit dem Liechtensteiner und dem Vorarlberger Dialekt. Im Gebiet am Zürichsee wird ein Zürcher Oberländer Dialekt, im Gaster eher ein Glarner Dialekt gesprochen. Der (Ober-)Toggenburger Dialekt gleicht dem Appenzellischen.

Bis nach dem Mittelalter wurde in den südlichen Gegenden des Kantons St. Gallen rätoromanisch gesprochen. Aus diesem Grunde sind viele geografische Bezeichnungen (Ortschaften, Weiler, Berge) in dieser Gegend romanischer Herkunft. Die dortigen schweizerdeutschen Dialekte haben heute noch einen romanischen Akzent.

Geschichte

Der Kanton St. Gallen wurde 1803 auf Antrag des helvetischen Abgeordneten Karl Müller-Friedberg von Napoléon Bonaparte geschaffen. Das Gebiet des Kantons entstand aus der Verschmelzung der helvetischen Kantone Linth und Säntis abzüglich der wiederhergestellten Kantone Glarus und Appenzell.
Der neu gebildete Kanton St. Gallen trat 1803 gemeinsam mit den anderen neuen Kantonen Thurgau, Waadt, Aargau, Graubünden und Tessin als gleichberechtigtes Bundesglied der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei. Die kurzzeitig auf dem st. gallischen Territorium gebildeten helvetischen Kantone Linth und Säntis wurden aufgelöst.

Der junge Kanton gab sich 1803 und 1814 die ersten Kantonsverfassungen und konnte sich in der nachnapoleonischen Zeit gegenüber territorialen Ansprüchen des ehem. Fürstabts von St. Gallen, Pankraz Forster, einerseits und gegenüber separatistischen Kantonsteilen andererseits behaupten.

In der Verfassung von 1814 wurden aufgrund der konfessionellen Heterogenität des Kantons Angelegenheiten wie Kirchen-, Ehe- und Schulsachen nicht dem Staat, sondern den katholischen und reformierten Bevölkerungsgruppen, den sog. «Kantonsteilen» überantwortet, so dass neben dem allgemeinen gesetzgebenden Grossen Rat (heute Kantonsrat) auch ein katholischer und ein reformierter Grosser Rat eingeführt wurde.

1831 wurde eine repräsentativ-demokratische Verfassung eingeführt, die mit dem «Volksveto» bereits erste direkt-demokratische Züge aufwies und das bisherige oligarchische Regime ablöste. 1861 übernahm der Staat nach heftigen Streitigkeiten das bisher kirchliche Schulwesen. Die starke Konfessionalisierung des Kantons prägte St. Gallen aber noch weit bis ins 20. Jahrhundert hinein. 1875 wurde das «Volksveto» durch das fakultative Referendum (Einspracherecht des Volkes gegen Gesetze) ersetzt.

In der Verfassung von 1890 wurden mit der Einführung der Volksinitiative (Recht des Volkes, Gesetze vorzuschlagen), der Erleichterung das Referendums und der Volkswahl des Regierungsrates die Volksrechte modernisiert. Dieses Grundgesetz galt, mit vielen Änderungen, bis zum Erlass der bis heutige gültigen Verfassung von 2001, die in erster Linie die zahlreichen verfassungsrechtlichen Neuerungen der vergangenen hundert Jahre zusammenfasste und die Reorganisation des Kantons abschloss.

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Tourismus

 

Touristische Gebiete

  • Stadt. St. Gallen
  • Rapperswil-Jona
  • Stadt Gossau
  • Bad Ragaz
  • Sargans
  • Toggenburg
  • Walensee
  • Zürichsee

Stadt St.Gallen Bad Ragaz Walensee Zürichsee
Toggenburg Sargans Gossau Rapperswil-Jona

Stadt St. Gallen

St.Gallen Panorama

Foto Martin Steiger

Die Stadt St. Gallen liegt an der Steinach, einem Fluss, der in den Bodensee mündet. Sie wurde im 7. Jahrhundert gegründet und gilt heute als das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Ostschweiz. Sie liegt an den Hauptverkehrsachsen St. Margrethen–Rorschach–St. Gallen–Winterthur–Zürich und Romanshorn–St. Gallen–Rapperswil–Luzern und gilt als Tor ins Appenzellerland. Touristisch interessant ist die Stadt aufgrund der Stiftskirche und der Stiftsbibliothek, von der Unesco in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Geografie


Die Stadt liegt zwischen zwei parallel verlaufenden Hügeln, dem Rosenberg im Norden und dem Freudenberg im Süden. Das Tal, das auf einer Ost-Westachse liegt, wird im Westen durch die tiefe Sitterschlucht begrenzt, im Osten fliesst die Steinach aus der Stadt heraus Richtung Bodensee. Historisch liegt die Stadt an der Steinach, da Gallus an diesem Fluss seine Klause gebaut hat. Ausser in der Mühlenenschlucht und ganz im Osten der Stadt ist vom Gewässer allerdings nichts mehr zu sehen, weil es in einem Kanal unterhalb der Stadt verläuft. Vom Freudenberg, der mit den Drei Weieren ein beliebtes Naherholungsgebiet ist, kann man bei günstiger Sicht den kompletten Bodensee, den Thurgau sowie den Süden Deutschlands sehen.

Wegen der speziellen Topografie der Stadt wird St. Gallen auch die Stadt der Tausend Treppen genannt, da viele Treppen den Freuden- als auch Rosenberg hinauf führen. Die Stadt wird auch mit Die Stadt im Grünen Ring bezeichnet, da auf den Hügeln vor der Stadt noch heute ausgedehnte Waldflächen als Naherholungsgebiete dienen.
Die Stadt liegt an der wichtigen Ost-West-Verkehrsachse von München, Lindau, Bregenz und Rorschach nach St. Gallen und weiter nach Winterthur und Zürich. Eine weitere wichtige Verbindung führt von Friedrichshafen über Romanshorn (Fähre) nach St. Gallen und weiter in die Linthebene und bis nach Luzern. Das Siedlungsgebiet der Stadt erstreckt sich hauptsächlich entlang dieser Hauptverkehrsachsen von Ost nach West. Die Stadt gilt auch als Tor zum Appenzellerland.

Wirtschaft und Infrastruktur

St. Gallen gilt als wirtschaftliches Zentrum der Ostschweiz. Einige grosse Versicherungen (Helvetia Versicherungen) und Banken (St. Galler Kantonalbank, Raiffeisen, Vadian Bank) haben hier ihren Sitz. Diese rekrutieren oft Abgänger der Universität St. Gallen, die als Wirtschaftshochschule einen sehr guten Ruf geniesst. Der historisch bedeutendste Industriezweig, die Textilindustrie, darunter besonders die St. Galler Stickerei, hat zwar seit dem ersten Weltkrieg an Bedeutung eingebüsst, produziert aber immer noch ein wichtiges Exportprodukt.

Auch der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in der Gallusstadt.  Als Wirtschaftszentrum beherbergen die Hotels neben Touristen, die die Stiftsbibliothek und das Kloster besuchen wollen, auch Geschäftsleute. 

Unterhalb der Stadt verlaufen der Rosenberg- und der Stephanshorn-Autobahntunnel, die seit der Eröffnung 1987 die Stadt vom Durchgangsverkehr erheblich entlastet haben. Entlang der Autobahn befinden sich nicht weniger als vier Abfahrten auf Stadtgebiet.

Die grosse Zentrumsfunktion mit ihren teilweise negativen sozialen und finanziellen Auswirkungen sowie die hohe Steuer- und Verkehrsbelastung haben dazu geführt, dass viele gute Steuerzahler aus der Stadt in die grünen und steuergünstigen Agglomerationsgemeinden gezogen sind. Die bevorzugten Destinationen der Wegzügler liegen nahe genug an der Stadt, um vom Zentrumsangebot (Kinos, Theater, Musik; aber auch Arbeit) trotzdem profitieren zu können.


Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die meisten Touristen kommen nach St. Gallen, um die barocke Stiftskirche aus dem 18. Jahrhundert zu sehen. Dazu gehört fast immer auch ein Besuch in der Stiftsbibliothek mit ihren alten Handschriften. Als besonderer Publikumsmagnet gilt – obwohl eigentlich gar nicht zum Umfeld passend – Schepenese, eine ägyptische Mumie. Beim weiteren Gang durch die Altstadt fallen die kunstvoll verzierten Erker auf, die von den Reisen der St. Galler Geschäftsleute des 18. und 19. Jahrhunderts in alle Welt berichten. Südlich des Klosters fährt die Mühleggbahn den Besucher bequem durch die Mühlenenschlucht ins Naherholungsgebiet Drei Weiern. Von dort hat man bei schönem Wetter einen ausgezeichneten Blick über die ganze Stadt, bis zum Bodensee und hinüber ans deutsche Ufer.

Wenige Gehminuten östlich des Stadtzentrums findet sich in und um den Stadtpark das heutige kulturelle Zentrum der Stadt. Im Theater St. Gallen werden grosse Stücke der Gegenwart und der Vergangenheit aufgeführt. Gleich daneben findet sich die Tonhalle, in der die Konzerte des Sinfonieorchesters St. Gallen und zahlreiche Gastkonzerte stattfinden. In unmittelbarer Nähe zu Theater und Tonhalle sind drei Museen angesiedelt: das Historische Museum mit Ausstellungen zu Kunst und Kultur von Stadt und Region, das Kunstmuseum sowie das Naturmuseum, in dem die Naturwissenschaften anschaulich erklärt werden – vom echten Dinosaurierfossil bis zum Laser.

Link 

 
Offizielle Website der Stadt St. Gallen

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Bad Ragaz

Bad Ragaz bietet nebst dem Wellness- und Gesundheitsbereich unzählige Möglichkeiten für Sportbegeisterte! So wird das schneesichere und familienfreundliche Skigebiet auf dem Hausberg Pizol im Jahr 2007 durch eine neue leistungsstarke Zubringerbahn erschlossen. Daneben existieren Möglichkeiten zum Minigolf spielen, Squash, Schwimmen und vieles mehr. Eine Sehenswürdigkeit ist die Ruine der Burg Freudenberg aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.

Bad Ragaz liegt an den Ausläufern des Taminatals. Es bildet das touristische Zentrum des Sarganserlands.

Ragaz war ursprünglich ein Bauerndorf. Durch die Errichtung des Palais Hof Ragaz erlangt der Ort Bedeutung. Im 19. Jahrhundert wurde das Quellwasser von Bad Pfäfers in der Taminaschlucht nach Ragaz geleitet, seitdem ist die Gemeinde als Kurort bekannt. 1937 wurde der Ort in Bad Ragaz umbenannt. Heute geniesst Bad Ragaz einen sehr guten Ruf unter den Weltkurorten und hat sich dank den Grand Hotels einen guten Namen im internationalen Tourismus gemacht.

Link

Foto Adrian Michael

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Walensee

Der Name bedeutet See der Welschen, da im Frühmittelalter der Walensee die Sprachgrenze zwischen den im Westen siedelnden Alamannen und den Rätoromanen, den Welschen, im Osten bildete.

Der See liegt auf 419 m ü. M. und hat eine Oberfläche von 24 km². Seine grösste Tiefe beträgt 151 m. Durch seine besondere Lage (inmitten eines Tals und auf beiden Seiten bis zu 1000 Meter hohe Steilhänge) ist die Wassertemperatur des Walensees um einige Grad kälter als diejenige benachbarter Seen. Er wird im Sommer selten über 20 °C warm.


 

Walensee

Foto Sven Scharr

Walensee

Foto Adrian Michael

Walensee

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Zürichsee

Der Hauptzufluss des Zürichsees ist die Linth. Die Linth entspringt im Tödi-Massiv im Kanton Glarus und fliesst nach einem künstlichen Umweg (Linthkorrektion von 1807 bis 1816) über den Walensee als Linthkanal bei Schmerikon in den See. Aus dem Zürichsee fliesst in der Stadt Zürich die Limmat. 1830 wurde als zweiter Seeabfluss der Schanzengraben als notwendig erachtet und wird seither bei der Gessnerallee in die Sihl eingeleitet. Das Seewasser hat Trinkwasserqualität.

Der Zürichsee hat die Form einer Banane. Er ist bis Rapperswil rund 28 km lang, zusammen mit dem Obersee rund 42 km und an der breitesten Stelle zwischen Stäfa und Richterswil 3.85 km breit. Seine tiefste Stelle liegt bei 136 m zwischen Herrliberg und Oberrieden. Die Uferlänge beträgt 87,6 km. Zwischen Rapperswil und Pfäffikon liegen zwei Inseln, die bewohnte Ufenau und die unbewohnte, unter Naturschutz stehende Lützelau.

Der Rorschacher Bürger Franz Carl Caspar, Gründer der «Dampfschiffahrtsgesellschaft für den Bodensee und Rhein» war auch daran interessiert, auf dem Zürichsee und dem Walensee die Dampfschifffahrt einzuführen, zusammen mit dem Schaffhauser Johann Jakob Lämmlin als technischem Fachmann. Die beiden Pioniere gründeten am 19. März 1834 die Gesellschaft «Caspar und Lämmlin, Unternehmer der Dampfschifffahrt auf dem Zürcher- und Walensee». Bei der Maschinenfabrik William Fairbairn in Manchester bestellten sie den ersten Zürichseedampfer, die «Minerva», die am 19. Juli 1835 ihren Betrieb aufnahm.
Aus dieser ersten touristischen Erschliessung des Zürichseegebiets entstand die heutige Zürichsee-Schiffahrtsgesellschaft, deren Flotte auf der durch die Stadt Zürich führenden Limmat den fahrplanmässigen, ganzjährigen Personenverkehr garantiert.

Eine wichtige Querverbindung für den Personen- und motorisierten Verkehr sind die fünf Autofähren der Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG von Horgen nach Meilen.

Bei schönem Wetter sind die Seepromenaden, besonders auf dem Gebiet der Stadt Zürich, Ziel vieler Spaziergänger. In den Sommermonaten ist auch das Verkehrsaufkommen auf dem Zürichsee gross und Schwimmer, private Wasserfahrzeuge und Kursschiffe müssen sich den Platz teilen.

Zürichsee

 

Zürichsee, Uto Kulm

Foto Adrian Michael Foto Thomas Woodtli

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Toggenburg

Das Toggenburg wird im Wesentlichen durch zwei Täler gebildet, dem Thurtal und dem Neckertal, benannt nach den Flüssen Thur und Necker. Höchster Berg ist der 2502 Meter hohe Säntis im Alpstein-Massiv. Das charakteristische Wahrzeichen des Toggenburg ist aber die Gebirgskette der Churfirsten. Beide Gebirge sind Teil der Appenzeller Alpen. Die Churfirsten (2306 m) bilden die südlichste Grenze des Toggenburgs, sie fallen gegen Süden fast senkrecht zum Walensee (419 m) ab. An der Ostflanke des Selun, eines der Churfirsten, befindet sich das Wildenmannlisloch, in dem prähistorische Funde gemacht wurden.

Bereits im 18. Jahrhundert wurde das Toggenburg durch den Einfluss der Textilhandelsstadt St. Gallen von der Frühindustrialisierung erfasst. Zahlreiche Verleger liessen in Heimarbeit auf den Bauernhöfen Textilien und Stickereien anfertigen. Im 19. Jahrhundert entstand die moderne Textilindustrie. Dank der vorhandenen Wasserkraft liessen sich in fast allen Dörfern zwischen Wil und Nesslau verschiedene Textilbetriebe nieder.

Die Textilkrise nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges beendete die wirtschaftliche Blütezeit des Toggenburg.
Seit den 1990er Jahren wurde das Toggenburg von einer starken Deindustrialisierung erfasst, durch die auch die letzten Textilbetriebe verschwanden. Die in den 1960er Jahren entstandene Tourismusbranche konnte nur bedingt Ersatz bieten.

In Wildhaus und im Obertoggenburg begann sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Sommer- und Wintertourismus zu entwickeln, welcher ab den 1930er Jahren v.a. mit dem Bau von Bergbahnen (Iltiosbahn, Säntisbahn, "Funi" in Wildhaus u.a.) einen Aufschwung erlebte und noch heute eine zentrale Rolle in der Wirtschaft des obersten Toggenburgs spielt.
Das Toggenburg ist kulturell stark von seinem bäuerlichen Brauchtum geprägt. So gehören noch heute traditionelle Alpfahrten und Viehschauen zum Leben im Tal. Die Malerei, die sog. Bauernmalerei ist in dieser ruralen Kultur angesiedelt und zeigt v.a. das bäuerliche Leben. Wie im benachbarten Appenzellerland ist im Toggenburg die original Streichmusik, bestehend aus Hackbrett, zwei Violinen, Cello und Bassgeige verbreitet. Auch die Jodeltradition (Naturjodel) wird noch heute im Tal und auf den Alpen gelebt; ähnliche Stile finden sich auch hier im ganzen Alpsteingebiet.

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Sargans

Sargans (Betonung auf der zweiten Silbe) ist eine politische Gemeinde bzw. eine historische Stadt des Sarganserlandes im Kanton St. Gallen in der Schweiz. Der tiefste Punkt ist der Bahnhof auf einer Höhe von 480 m ü. M., der höchste Punkt der Gemeinde befindet sich auf dem Gonzen auf einer Höhe von 1'830 m ü. M.. Sargans ist heute Verkehrsknotenpunkt, regionales wirtschaftliches und kulturelles Zentrum und Bildungsstandort mit zahlreichen Schulen.

Der Name Sargans wird im Jahr 765 als Senegaune, später als Sangans und ab dem 15. Jh. als Sargans erwähnt. Eine hübsche Sage erklärt ihn damit, die noch namenlosen Bewohner hätten ein Kind zum Flüsschen Saar in der Ebene geschickt mit dem Wunsch, ihren Ort nach dem Tier zu benennen, das dann zu schwimmen käme. Es sei eine Gans gewesen... Etymologisch sieht die Sache etwas anders aus: Sargans setzt sich als keltischer Name aus dem Personennamen Sanucus und der Endsilbe -anes zusammen. Die Bedeutung ist also: der Ort, wo der Stamm des Sanucus lebt.

Die wichtigste Sarganser Sehenswürdigkeit und Wahrzeichen und Symbol des ganzen Sarganserlandes ist das Schloss Sargans, welches das «Museum Sarganserland» beherbergt. Das Museum wurde 1984 mit dem Preis «Museum des Jahres in Europa» geehrt und 1987 in die Liste der 37 besuchenswertesten Museen der Welt aufgenommen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Eisenbergwerk Gonzen, das heute als Schaubergwerk zugänglich ist und eine erlebnisreiche Tour "unter Tag" möglich macht.

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    Gossau

    Gossau ist eingebettet zwischen Alpstein und Bodensee und vor den Toren der Kantonshauptstadt gelegen.

    Gossau ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort für die Ostschweiz. An erster Stelle sind die bedeutenden Betriebe der Lebensmittelindustrie zu erwähnen. Mit den grossen Verteilzentralen von Migros und Coop kann durchaus erklärt werden: Gossau verpflegt die Ostschweiz.

    Mit dem Walter Zoo befindet sich im Norden von Gossau der grösste Privatzoo der Schweiz. Er wurde 1961 gegründet und verfügt über mehr als hundert Tierarten aus allen Kontinenten.

    Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Schloss Oberberg, der älteste erhaltene Wohnbau von Gossau. Die erste Festung datiert aus dem 13. Jahrhundert und wurde im Jahr 1260 erstmals in einer Urkunde erwähnt. Sie diente der Sicherung des fürstäbtischen Gebietes gegen den Bischof von Konstanz und die Grafen von Toggenburg. In den Appenzellerkriegen wurde die Festung 1406 erobert und eingeäschert, aber noch vor 1413 wieder aufgebaut. 1490 gelangte die Burg in den Besitz der Fürstabtei St. Gallen und erhielt die Bezeichnung Schloss. Bis 1789 wohnten die Obervögte des Fürstabtes auf dem Schloss und hielten dort Gericht. Mit der Aufhebung der Klöster (1804) geriet das Schloss in Privatbesitz und diente schliesslich der Reihe nach als Käserei, Stickerei, Steindruck-Werkstatt und Restaurant. 1924 erwarb die Genossenschaft Oberberg das Gebäude und renovierte es. Kurz danach brannten Dachstuhl und die oberen Stockwerke ab. Mit einer grossen Sammelaktion wurde das seit 1927 dem eidgenössischen Denkmalschutz unterstellte Gebäude wieder aufgebaut und 1958 eingeweiht.

    Ferner gibt es noch zwei Ruinen, die um Gossau liegen. Einerseits die Burgruine Helfenberg, die sich zwischen Gossau und Flawil befindet, am nördlichen Ufer des Flusses Glatt. Weiter kann man zur Burgruine Rosenberg wandern, die sich zwischen Gossau und Herisau befindet. Sie gehört der Gemeinde Herisau.

    Sehenswert ist auch das Motorrad-Museum Hilti. Hier lässt sich die ganze Geschichte des Motorrades erleben – mit rund 140 Ausstellungsobjekten von 70 unterschiedlichen Marken. Gezeigt werden Alltagsmaschinen, Renn- und Sportmaschinen, Militärmaschinen und anderes.

    Ausserdem verfügt Gossau über den ersten Schweizer Bibelgarten. Er befindet sich neben der Andreas-Kirche und beherbergt über hundert verschiedene Pflanzen. Es ist ein Platz des Friedens, der zum besinnlichen Verweilen einlädt.

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    Rapperswil-Jona

     Rapperswil-Jona ist seit dem 1. Januar 2007 eine politische Gemeinde im Kanton St. Gallen. Sie liegt am östlichen Zürichseeufer und wurde gebildet aus den beiden bisherigen Gemeinden Rapperswil und Jona.

    Rapperswil liegt am östlichen Zürichseeufer und ist dank dem Zürichseeufer, der Altstadt und Knies Kinderzoo ein beliebter Ausflugsort. In Rapperswil beginnt auch der Seedamm nach Pfäffikon SZ.

    In Jona ist das international bekannte Sanitärgeräte-Unternehmen Geberit AG beheimatet.

    Lang verbunden ist Rapperswil mit dem Schweizer Nationalzirkus "Circus Knie", der hier jeweils sein Winterquartier bezieht und auch seinen Sitz hat. Knies betreiben in Rapperswil auch den bekannten Kinderzoo.

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    Thermalbad / Bäder

    Tamina Therme Bad Ragaz         klick

    St. Margareten, Mineralheilbad klick

    Tamina Therme Bad Ragaz

    www.taminatherme.ch/de/home/tamina-therme/

    taminatherme@taminatherme.ch

    Tel. +41 (0)81 303 27 40

    St. Margareten,Mineralheilbad 

    www.mineralheilbad.ch/

    info@mineralheilbad.ch

    Tel. +41 (0)71 747 5 900

    Tamina Therme Bad Ragaz

    Direkt zur Website    Tamina Therme Bad Ragaz

    Die Therme ist bereits seit dem frühen Mittelalter bekannt. Sie gilt heute als wasserreichste Akratotherme Europas. Sie entspringt dem Fels mit 36,5°C, hinten in der wilden Taminaschlucht.

    Seit 1840 wird das 36.5°C warme Thermalwasser die 4,5 Kilometer nach Bad Ragaz geleitet. Und hier konnte 1871 das europaweit erste Thermalhallenschwimmbad eröffnet werden, die heutige Tamina Therme.

    Die neue öffentliche Wellbeingoase auf über 7'300 Quadratmeter, lädt zu einzigartigen Erholungserlebnissen ein. Tauchen Sie ein in die neue, grosszügige Bäder- und Saunalandschaft im Innen- und Aussenbereich. Und geniessen Sie eine wohltuende Massage oder Beautybehandlung. Unser Restaurant La Merenda bietet sowohl im Nass- als auch im Trockenbereich platz. Der Shop La Butia rundet das vielseitige Angebot ab.

    Neu mit Saunalandschaft, Beauty-und Massageangebot

     

    Innenbad

    35°C,  Massageliegen- & Sitzen, Nackenduschen

    Sport-Innenbad

    28°C

    Aussenbad

    Sprudelliegen und – Sitzen, Wasserfall, Strömungskanal und Whirlpool

    Saunalandschaft

    Sauna Aufgusssauna Sanarium Dampfsauna Caldarium  Aussensauna, Ruhezonen & Liegeflächen

    Separates Sprudelbecken

     

    Kalt- und Warmwassergrotte

     

    Sprudelliegebecken

     

    Strömungsliegen

     

    Dampfbad

     

    Ruhezonen & Liegeflächen

     

    Massageräume

     

    Restaurant im Nassbereich

     

    Öffnungszeiten

    Kinder unter 3 Jahren haben keinen Zutritt
     

    Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag & Sonntag

    08.00 bis 22.00 Uhr

    Freitag

    08.00 bis 23.00 Uhr

    Öffnungszeiten Weihnachten/Neujahr 2009/2010

     

    24. Dezember 2009

    08.00 bis 17.00 Uhr

    25. Dezember 2009

    10.00 bis 23.00 Uhr

    31. Dezember 2009

    08.00 bis 17.00 Uhr

    1. Januar 2010

    10.00 bis 23.00 Uhr

    Eintrittspreise Bad

    CHF
    Erwachsene
    Kinder ab 3 Jahren
     
    Mo bis Fr
    Sa / So
    Mo bis Fr
    Sa / So
    2 Stunden
    26.00
    28.00
    16.00
    18.00
    4 Stunden
    30.00
    32.00
    19.00
    21.00
    Tageskarte
    34.00
    36.00
    21.00
    23.00

    Eintrittspreise Bad & Sauna

    Kinder ab 12 Jahren nur in Begleitung erwachsener Personen

    CHF
    Erwachsene
    Kinder ab 12 Jahren
     
    Mo bis Fr
    Sa / So
    Mo bis Fr
    Sa / So
    2 Stunden
    33.00
    35.00
    23.00
    25.00
    4 Stunden
    37.00
    39.00
    27.00
    29.00
    Tageskarte
    41.00
    43.00
    31.00
    33.00

     

     

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    St. Margareten, Mineralheilbad 

    Direkt zur Website    St. Margareten, Mineralheilbad

    Anlagen Beschreibung
    Hallenbad
    • Sommer und Winter beträgt die Mineralwassertemperatur  35°C.
    •  Haltestangen und Massagedüsen  für individuelle Übungen und  Wassermassagen
    Freibad
    • Wassertemperatur 36°C
    •  Haltestangen für individuelle Übungen
    • Massagedüsen auf unterschiedlichen Höhen
    • Unterwassersitzbänke mit angebrachten Sprudeldüsen
    • Vom Freibad geht es direkt in die Dampfgrotte, ins Kneipbecken, ins Fliessbad oder in Sprudelbecken.
    • Ruhe und Entspannung im grünen Badepark oder in einer der Ruhehallen
    Fliessbad
    •  ersten Mineralfliessbad der Schweiz 
    • integrierte Sprudelnische
    • während den Öffnungszeiten des Bades durchgehend in Betrieb
    • Die Mineralwassertemperatur beträgt im Sommer 33°C, im Winter 36°C
    Sprudelbecken
    • Liegesprudelbecken unter freiem Himmel mit Liegebänken, 36°C warm
    Badepark
    • schöner Rasen oder in eine Liege neben den bunten Blumen laden zum Sonnenbaden ein
    • Liege ist im Eintrittspreis inbegriffen
    Saunapark
    • Finnische Sauna
    • Dampfbad
    • Sanarium
    • Dampfgrotte

    Kinder ab 4 bis 12 Jahren dürfen unter der Aufsicht eines erwachsenen Verantworlichen baden

    Öffnungszeiten

    1. Oktober bis 30. April

    Montag

    8.00 Uhr

    17.00 Uhr

    Dienstag - Freitag

    8.00 Uhr

    22.00 Uhr

    Samstag, kantonale Feiertage (Sauna bis 22.00)

    8.00 Uhr

    21.00 Uhr

    Sonntag

    8.00 Uhr

    19.00 Uhr

    24. und 31. Dezember

    8.00 Uhr

    17.00 Uhr

    Geschlossen: 25. Dezember, 1. Januar, Ostersonntag

    Mai und September

    Montag

    8.00 Uhr

    17.00 Uhr

    Dienstag - Freitag

    8.00 Uhr

    22.00 Uhr

    Samstag, Sonntag, kantonale Feiertage

    8.00 Uhr

    19.00 Uhr

    Juni, Juli und August

    Montag

    8.00 Uhr

    17.00 Uhr

    Dienstag - Freitag

    8.00 Uhr

    21.00 Uhr

    Samstag, Sonntag, kantonale Feiertage

    8.00 Uhr

    19.00 Uhr

    Geschlossen: Pfingstsonntag

    Eintritt Mineralheilbad

    Benützung von Hallenbad, Freibad, Fliessbad, Liegesprudelbecken, Kneippbecken, Dampfgrotte, Badepark

    Kinder 4-15 Jahre

    Erwachsene

    Wechselkabine

    Fr. 10.00

    Fr. 18.00

    Privatkabine

    Fr. 20.00

    • Kinder zwischen 4 und 10 Jahren nur in Begleitung von Erwachsenen.
    • Aus Sicherheits- und Gesundheitsgründen dürfen Kinder unter 4 Jahren nicht in die Badeanlage
     

    Eintritt Saunapark

    Benützung von Finnischer Sauna, Dampfbad, Sanarium, Hallenbad, Freibad, Fliessbad, Liegesprudelbecken, Kneippbecken, Dampfgrotte, Badepark

     

    Kinder 4-15 Jahre

    Erwachsene

    Saunapark

    Fr. 14.00

    Fr. 24.00

    weitere Informationen erhalten Sie hier

      

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    Hotels / Wellness

    Grand Hotel Quellenhof *****

    www.resortragaz.ch

    reservation@resortragaz.ch

    Tel. +41 (0)81 303 30 30

    Grand Hotel Hof Ragaz *****

    www.resortragaz.ch

    reservation@resortragaz.ch

    Tel. +41 (0)81 303 30 30

     

    Links


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