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Scuol ist Hauptort des Unterengadins. Die Hauptsprache ist, wie im ganzen Unterengadin, rätoromanisch, man spricht aber auch Schweizerdeutsch. Der Ort Scuol teilt sich in ein Oberdorf (Scuol Sura) und ein Unterdorf (Scuol Sot) auf. Neu ist der oberhalb der Umfahrungsstrasse seit einigen Jahren kontinuierlich wachsende, wegen seiner Lage am Sonnenhang beliebte Bereich Schinnas und Crastuoglia.
Das Unterengadin ist für sein sonniges Klima bekannt und zählt zu den trockensten Regionen der Schweiz, gar der gesamten Alpen. Es gehört zum westlichen Ausläufer der inneralpinen Trockenzone der Ostalpen
Das Unterengadin wird sowohl gen Norden von der Silvrettagruppe, als auch gen Süden durch die Engadiner Dolomiten von mächtigen Bergketten abgeschirmt. Dadurch scheint im Unterengadin oft auch dann die Sonne, während es am Alpennord-oder Südhang in den Staulagen regnet. Anders als das Oberengadin, kann das Unterengadin klimatisch nicht zur Alpensüdseite gezählt werden, denn es dominiert im Gegensatz zum südöstlicheren, höher gelegenen Oberengadin der Wettereinfluss aus Nordwesten, nicht aus Süden. Das Unterengadin bildet eine eigene, kleine Klimaprovinz, wo das Wetter sich nicht selten kaum um die Prognose schert.
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