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Das Fürstentum Liechtenstein liegt zwischen Österreich und der Schweiz am Ostufer des Alpenrheins. Das Fürstentum ist eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratisch-parlamentarischer Grundlage. Die Souveränität liegt sowohl beim Volk als auch beim Fürsten. Liechtenstein gliedert sich in elf Gemeinden; Hauptort und Fürstensitz ist Vaduz.
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Tourismus
Das Liechtenstein Center ist zugleich das offizielle Tourist Office in Vaduz und im integrierten Shop erhalten Sie die einmaligen Liechtenstein-Briefmarken und exklusive Liechtenstein-Souvenirs. Tourist Office
Wandererlebnisse in Liechtenstein: 400 Kilometer Wanderwege auf 160 Quadratkilometern
Vom Rheintal bis auf über 2.500 Meter Höhe erstreckt sich das Fürstentum Liechtenstein. Nur elf Dörfer und 35.000 Einwohner zählt der kleine Staat, und hat doch seinen Wandergästen eine Vielfalt zu bieten, die keine Wünsche offen lässt. Aktivurlauber finden im nur 160 Quadratkilometer großen Fürstentum 400 Kilometer gut markierte Wanderwege in einer der abwechslungsreichsten Gebirgslandschaften im Alpenraum. Den rechten Weg weist dabei ein neuer Tourenguide im Taschenbuchformat. Ein Tourenportal auf www.wandertouren.li hilft bedienerfreundlich bei der Auswahl der passenden Route.
Ob gemütliche Spaziergänge und Wanderungen für Genießer im Unter- und Oberland oder herausfordernde Bergtouren für Geübte: die Liechtensteiner Naturschönheiten lassen sich auf verschiedensten Höhenmetern erwandern. Bei der Fülle an Wanderwegen können Aktivurlauber problemlos 14 Tage unterwegs sein, ohne auf denselben Wegen zu wandeln. Der Liechtensteiner Panoramaweg gilt als Liechtensteins Höhenklassiker. Im Rahmen einer Drei- bis Vier-Tagestour verbindet er inmitten alpiner Blütenpracht Grate, Gipfelerlebnisse, Berghütten und Rundblicke vom Rätikon bis zum Bodensee. Familien verknüpfen auf zahlreichen Themenwegen Spaziergänge mit Unterhaltung. Auf dem „WalserSagenWeg“ rund um Triesenberg tauchen Sie ein in eine mythische Legendenwelt. Ein historischer Höhenweg am Eschnerberg, ein Planetenweg entlang des Rheins und Kulturwege in Schaan und Triesen machen von Station zu Station das Wandern zum unterhaltsamen Erlebnis.
Ein neuer Tourenguide im Taschenbuchformat bündelt 20 Tourenvorschläge von gemütlichen Talwanderungen bis zu anspruchsvollen alpinen Bergtouren. Mit ausführlichen Tourenbeschreibungen, Informationen zur Wegbeschaffenheit, Angaben zu Wanderzeit, Höhendifferenz, Anfahrt und Verkehrsverbindungen sowie Bildimpressionen zu jeder Tour bietet er wandernden Liechtensteinen-Interessierten eine zuverlässige Begleitung. Verschiedene Wander- und Themenwegvorschläge stehen auch im Internet unter www.wandertouren.li zum Download bereit. Die Auswahl erleichtert eine übersichtliche Suchmaske mit Selektionsmöglichkeiten zu Tourenart, Zeitbedarf, Länge der Tour und zu bewältigenden Höhenmetern. Eine ausführliche Dokumentation, topographische Karten, Bilder und ein Höhenprofil können ebenso abgerufen werden wie Anfahrtserläuterungen mit dem öffentlichen Nahverkehr oder dem Auto. Nutzern mobiler Navigationsgeräte stehen die GPS-Daten zum Download zur Verfügung. Wanderpauschalen und attraktive Angebote zu geführten Wandertagen sind unter www.wanderpauschalen.li zu finden.
Kultur
Das enge Nebeneinander von gelebten dörflichen Traditionen und einem intensiven internationalen Austausch, den Liechtenstein auszeichnet, bildet die Grundlage für ein aussergewöhnlich vielfältiges Kulturleben. Konzerte, Theater, Tanz und Kabarett, Museen, Galerien und Ateliers sind Anziehungspunkt für Kulturinteressierte und Kunstfreunde aus der ganzen Region.
Ein architektonisches Wahrzeichen ist das Kunstmuseum Liechtenstein der Schweizer Architekten Morger, Degelo und Kerez, welches im Jahre 2000 eröffnet wurde. Die Fassade, ein eingefärbter und fugenlos gegossener Beton aus vorwiegend schwarzem Basaltgestein und farbigem Flusskies, ist so behandelt, dass ein lebendiges Spiel auf der reflektierenden Oberfläche entsteht. Als Museum für moderne und zeitgenössische Kunst beherbergt es die staatliche Kunstsammlung und ist bekannt für seine international bedeutenden Wechselausstellungen.
Hotels
Hotel Falknerei Galina 9497 Malbun-Triesenberg Tel. +423 263 34 24 Fax +423 263 00 06 info@galina.li www.galina.li
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Hotel Martha Bühler Sennwies 15 9497 Triesenberg Tel. +423 262 57 77 Fax +423 262 57 79 hotel@martha-buehler.li www.holiday.li
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Hotel Turna 9497 Triesenberg-Malbun Tel. +423 265 50 40 Fax +423 265 50 41 turna@adon.li www.turna.li
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Hotel Hofbalzers Höfle 2 9496 Balzers Tel. +423 388 14 00 Fax +423 388 14 55 info@hofbalzers.li www.hofbalzers.li
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Gasthof Löwen Herrengasse 35 9490 Vaduz Tel. +423 238 11 44 Fax +423 238 11 45 office@hotel-loewen.li www.hotel-loewen.li
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Hotel Meierhof Meierhofstrasse 15 9495 Triesen Tel. +423 399 00 11 Fax +423 399 00 88 info@meierhof.li www.meierhof.li
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Hotel Restaurant Schatzmann Landstrasse 80 9495 Triesen Tel. +423 399 12 12 Fax +423 399 12 10 info@hotel.schatzmann.li www.hotel.schatzmann.li
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Hotel Schlosswald Eichholzweg 6 9495 Triesen Tel. +423 392 24 88 Fax +423 3952 24 36 info@schlosswald.li www.schlosswald.li
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Landhaus am Giessen Zollstrasse 16 9490 Vaduz Tel. +423 235 00 35 Fax +423 235 00 36 info@giessen.li www.giessen.li
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Das Fürstentum ist aus dem Erwerb der Herrschaft Schellenberg (1699) und der Grafschaft Vaduz (1712) durch die Fürsten von Liechtenstein hervorgegangen. Die Familie Liechtenstein lässt sich bis in das 12. Jahrhundert zurückverfolgen, ihr Name leitet sich von der Burg Liechtenstein bei Mödling vor Wien ab. Sie war in Niederösterreich ansässig; erst Fürst Franz Josef II. hielt sich ab 1938 mit seiner Familie hauptsächlich in Vaduz auf. Karl von Liechtenstein wurde 1608 in den erbländischen Fürstenstand erhoben und damit der erste Fürst Liechtensteins. Er erwarb und erhielt umfangreiche Gebiete in Böhmen, Mähren und Schlesien. Kaiser Karl VI. des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation erhob die Grafschaften am 23. Januar 1719 zum reichsunmittelbaren Fürstentum im Besitz und mit Namen der Fürsten von Liechtenstein. Burg Gutenberg in LiechtensteinWährend des Koalitionskrieges 1799 wurde Liechtenstein erst von den Franzosen, dann von den Österreichern besetzt. Nach dem Ende des mittelalterlichen deutschen Reiches wurde das Fürstentum Liechtenstein am 12. Juli 1806 als souveräner Staat in den Rheinbund aufgenommen und war ab 1815 Mitglied im Deutschen Bund. Nach dessen Auflösung 1866 blieb es ein unabhängiger, neutraler Staat. 1862 unterzeichnete Fürst Johann II. als Folge der Revolutionswirren eine konstitutionell-monarchische Verfassung. Der erste Landtag wurde gewählt.
Bis zum Ersten Weltkrieg war Liechtenstein über ein Zweckbündnis stark mit dem Kaisertum Österreich-Ungarn verbunden. Nach dessen Auflösung und Aufteilung orientierte sich Liechtenstein stärker an der Schweiz. Es übernahm den Schweizer Franken als Währung und ging 1923 mit der Schweiz eine Zollunion ein. Die diplomatische und konsularische Vertretung erfolgt seit dem Jahr 1924 durch die Eidgenossen. Mit der Verfassung von 1921 wurde das Fürstentum Liechtenstein eine konstitutionelle Monarchie mit demokratisch-parlamentarischer Regierungsform. Vom Zweiten Weltkrieg blieb das Fürstentum – wie die Schweiz – aufgrund seiner Lage und politischen Neutralität verschont. Liechtenstein erlebte danach – begünstigt durch den Zollvertrag mit der Schweiz, niedrige Steuern und die Neutralitätspolitik – einen wirtschaftlichen Aufschwung.
Am 28. Oktober 1992 kam es zur so genannten «Staatskrise». Fürst Hans-Adam II. wollte die Abstimmung über den Europäischen Wirtschaftsraum EWR vor der Schweiz durchführen, um einen positiven Ausgang zu sichern. Regierung und Landtag befürworteten zwar den Beitritt ebenfalls, beharrten aber auf einem Abstimmungstermin nach der Schweiz. Hans-Adam II. drohte die Regierung aufzulösen, den Landtag zu entlassen und mit Notrecht zu regieren. Unter dem Druck der Strasse gab das Staatsoberhaupt nach, und der Termin wurde hinter jenen der Schweiz gelegt. Die Staatskrise bildete den Hintergrund für die über ein Jahrzehnt geführte Verfassungsdiskussion.
Während die Schweiz in der Volksabstimmung vom 6. Dezember 1992 die Teilnahme am EWR hauchdünn abgelehnt hatte, wurde sie in Liechtenstein eine Woche später mit einer deutlichen Mehrheit angenommen. Sie trat am 1. Mai 1995 in Kraft. Diese Mitgliedschaft wird als sehr bedeutend für die Entwicklung des liechtensteinischen Finanzplatzes angesehen, ermöglichte sie doch ausländischen Banken erstmals, sich im Fürstentum niederzulassen, worauf sich die Anzahl dort vertretener Banken vervielfachte. Die EWR-Mitgliedschaft brachte die vier Freiheiten (Personen, Güter, Dienstleistungen und Kapital) zwischen der EU und Liechtenstein sowie den übrigen EWR-Mitgliedern Norwegen und Island mit sich.
2003 trat nach heftigen Kontroversen eine vom Volk bestätigte neue Verfassung in Kraft, mit der nach Ansicht der politischen Gegner dieser Verfassungsänderung die Machtbalance noch deutlicher zu Gunsten der Monarchie verschoben wurde. So geht die Souveränität nun zu gleichen Teilen vom Volk und vom Fürsten aus. Nach einer langen, bitter geführten und spaltenden Abstimmungskampagne stimmte die Mehrheit des Volkes den Änderungen zu, mit denen bedeutende institutionelle Rechte der Gerichte, des Parlaments sowie der Regierung geklärt wurden. Das Fürstenhaus hatte bei Ablehnung der Verfassungsänderungen mit Wegzug aus Liechtenstein gedroht. Am 15. August 2004 ernannte Fürst Hans Adam II. seinen Sohn und Erbprinz Alois von Liechtenstein zu seinem Stellvertreter und betraute ihn mit der Ausübung der dem Fürsten zustehenden Hoheitsrechte. Der Fürstentitel wird allerdings erst nach dem Tod Hans-Adams auf seinen Sohn übergehen.
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