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Leukerbad Geschichte
Der bekannte Wintersport- und Thermalkurort liegt im hinteren Dalatal (vom Fluss Dala abgeleitet) auf einer Höhenlage von 1411 bis 2'700 m ü. M.. Das Tal wird begrenzt durch die Gemmi (siehe auch Gemmipass) auf der einen Seite. Die andere Talseite bildet das Torrenthorn.
Schon seit der Römerzeit waren die heissen Quellen von Leukerbad bekannt und noch heute ist Leukerbad eine beliebte Badedestination.
Leukerbad wurde im 18. Jahrhundert insgesamt viermal von schweren Lawinenkatastrophen heimgesucht. Neben 1719, als das Maison Blanche zerstört wurde, erreichten Lawinen auch 1720, 1756 und 1767 den Ortskern und zerstörten zahllose Häuser.
Nachdem das Dorf bis 1830 besseren Lawinenschutz erhalten hatte, wurden mehrere neue Hotels errichtet. 1850 besass Leukerbad bereits 7 Hotels und Pensionen und war damit der Vorreiter der Entwicklung des Berg- und Kurtourismus in der gesamten Schweizer Region. Alle Hotels standen neben dem alten Dorfkern. Gleichzeitig stand Leukerbad in einem guten Ruf als Heilbad. Gemäss dem Schweizer Kur-Almanach von 1886 sollten die Thermalquellen gegen chronische Hautkrankheiten, Rheumatismus, Scrofulose, Nervenleiden, Bleichsucht und geistige Überarbeitung helfen.
Grundlegenden Wandel erfuhr der Tourismus in Leukerbad in den späten 1920er und 30er Jahren. Am 24. Mai 1957 wurde die Luftseilbahn Leukerbad-Gemmipass errichtet und erlaubte den Gästen, auf die Höhe der Gemmiwand zu gelangen, ohne sich dem beschwerlichen Weg den Gemmipass hinauf zu quälen. Sie war ursprünglich nur für den Sommertourismus gedacht. Erst in den 1960er Jahren erfolgte in Leukerbad eine Entwicklung hin zum Skitourismus.
Ab den 1980er Jahren wurde in Leukerbad massiv in die Infrastruktur investiert. So wurden innerhalb relativ kurzer Zeit das Burgerbad ausgebaut, die Sportarena errichtet, die prunkvolle Alpentherme erstellt sowie das luxuriöse Rathaus und das Parkhaus gebaut.
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