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Kanton Graubünden

Wappen Graubünden

[Zum Tourismus]

 

 

Altes Walserhaus am Dorfplatz

 

Piz Bernina

 

 Disentis Kloster

 

 Scerscengletscher

       

Der Kanton Graubünden ist der östlichst gelegene und flächenmässig grösste Kanton der Schweiz.

Geografie

  • Höchste Erhebung: Piz Bernina (4'049 m ü. M.)
  • Tiefster Punkt: Grenze zum Kanton Tessin (260 m ü. M.)

Der Kanton nimmt den gesamten südöstlichen Teil der Schweiz ein und ist vor allem durch Berglandschaften und Täler geprägt. Graubünden hat daher für Touristen bedeutende Naturschönheiten zu bieten.

Graubünden ist flächenmässig der grösste Kanton der Schweiz, ist aber aufgrund der geographischen Bedingungen dünn besiedelt.

In Graubünden liegen insgesamt 462 Dreitausender und 2 Viertausender, der Piz Bernina (4'049 m) und La Spedla (4'020 m). Die höchsten Dreitausender sind der Piz Zupò (3'996 m), der Piz Alv (3'995 m), der Piz Scerscen (3'971 m), der Piz Argient (3'945 m) und der Piz Roseg (3'937 m)

Gemeinsame Kantonsgrenzen hat Graubünden im Südwesten mit dem Kanton Tessin, im Westen mit Uri, im Norden mit Glarus und St.Gallen. Graubünden bildet die Landesgrenze der Schweiz mit Liechtenstein sowie mit Österreich im Norden, dem italienischen Südtirol im Osten und der Lombardei im Süden.

Entwässert wird Graubünden zum grössten Teil vom Rhein mit seinen in Graubünden entspringenden Quellflüssen Vorderrhein und Hinterrhein. Den Osten des Landes, das Engadin, entwässert der Inn, der ebenfalls in Graubünden entspringt.

Im Kanton Graubünden gibt es 150 Täler, 615 Seen (von gut 1500 Seen in der Schweiz) und 937 Berggipfel.

Sprachen

Als einziger Kanton der Schweiz hat Graubünden drei Amtssprachen: Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch. Gleichzeitig ist es der einzige Kanton, in dem Rätoromanisch Amtssprache ist. Aufgrund dieser und damit auch der kulturellen Vielfalt, aber auch wegen seiner Form und Beschaffenheit wird der Kanton auch als kleine Schweiz innerhalb der Schweiz bezeichnet.

Bemerkenswerterweise hat der Kanton Graubünden seine Schulbücher bis vor wenigen Jahren in sieben Sprachen herausgegeben, nicht nur in Deutsch und Italienisch, sondern auch in allen fünf rätoromanischen Schriftdialekten. Im Jahr 2003 hat das Bündner Parlament jedoch entschieden, die romanischen Lehrmittel nur noch in Rumantsch Grischun herauszugeben.

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 Biancograt     

Piz Roseg mit Tschiervagletscher     

Skigebiet     

Wirtschaft

Die für die dauerhafte Besiedlung mancher Talschaften unabdingbare Berglandwirtschaft überlebt dank Nischenproduktion und grosszügigen Subventionen vonseiten des Bundes und des Kantons. Wichtigster Wirtschaftszweig ist heute aber der Tourismus.

Tourismus

Der Fremdenverkehr ist sowohl im Sommer wie im Winter von grosser Bedeutung, besonders in den Regionen Oberengadin, Davos/Klosters, Arosa, Lenzerheide und Flims, aber auch in fast dem ganzen übrigen Kanton. Hervorzuheben ist auch der Bädertourismus in Vals und Scuol (Schuls). Nicht unerwähnt soll auch die teilweise bedeutende Baukunst bleiben: Graubünden ist derjenige Kanton mit der grössten Dichte an Burgen und weist mit dem Kloster von Müstair, dem Dorf Soglio und der Kirche von Zillis Kulturgüter von Weltrang auf. Auch die Anlage der Rhätischen Bahn besonders im Albulatal und am Berninapass ist von grosser architektonischer und touristischer Bedeutung. Auch das begehrte Mineralbad in Andeer wird gerne von Touristen besucht.

Seit 1991 ist die Salginatobelbrücke der Verbindungsstrasse von Schiers nach Schuders das bislang einzige Weltmonument der Schweiz.

Verkehr

Die wichtigsten Talschaften und die grossen Tourismusorte Graubündens werden von der meterspurigen Rhätischen Bahn bedient. Zudem wird der Kanton in Nord-Süd-Richtung von einer Autobahn durchquert. Wichtigster Pass zwischen Nord und Süd ist heute der San Bernardino zwischen Rheinwald/Hinterrheintal und Misox/Tessin.

Geschichte

Während der Eisenzeit bestanden auf dem Gebiet des heutigen Graubünden vor allem keltische, rätische und lepontische Kulturen. Abgesehen von den italischen Südtälern gehörte das Gebiet von etwa 15 v.u.Z. bis zum 5. Jahrhundert zum Römischen Reich. Um 536/537 fiel Rätien an das Fränkische Reich. Um 806/807 wurde das Bistum Chur vom Erzbistum Mailand zum Erzbistum Mainz umgegliedert.

Im 10. und 11. Jahrhundert war Rätien Teil des Herzogtums Schwaben. Im Laufe des Hochmittelalters kam es zur Territorialbildung. Zu den bedeutendsten Territiorialherren erwuchsen der Bischof von Chur und das Kloster Disentis. Kleinere Territorien wurden von verschiedenen Grafen und Herren ausgebildet oder erworben. Im Süden erreichte die Familie Visconti eine starke Stellung (später Herzogtum Mailand).

Das Spätmittelalter ist gekennzeichnet durch politische Verselbständigung vieler (Gerichts-)Gemeinden, die viele Souveränitätsrechte an sich binden konnten. Sie vereinigten sich in mehreren Bünden. Diese Bünde fanden sich ab 1450 zu einem eigenständigen staatlichen Gebilde zusammen. Die Bünde wurden durch verschiedene Verträge (seit 1497) gleichberechtigter Partner der schweizerischen Eidgenossenschaft. Seit 1512 verfügten die Bünde über die südlich anschliessenden Untertanengebiete Chiavenna, Veltlin und Bormio.

Die bündnerischen Untertanengebiete fielen 1797 an die Cisalpinische Republik. 1799/1800 kam das verbliebene Gebiet als Kanton Rätien zur Helvetischen Republik, 1803 als Kanton Graubünden zur Schweiz.

 

 
     

Bündner Küche

Der Kanton Graubünden hat eine eigenständige Küche entwickelt, welche sich von anderen Schweizer Regionalküchen unterscheidet. Typische regionale Produkte sind das luftgetrocknete Bündnerfleisch und andere Trockenfleischspezialitäten wie Salsiz oder Andutgel. Typische Gerichte sind Capuns, Plain in Pigna, Pizokel, Maluns oder die Bündner Nusstorte, sowie ein Speckauflauf.

    

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Tourismus 

Engadin

Arosa

Lenzerheide

Puschlav/Poschiavo

Bäderkultur: AndeerVals, Scuol, Alvaneu, Bad Serneus/Klosters, weitere Bäder                                     

Hotels, Wellness

Chur

Samnaun

Kulturgüter

Salginatobelbrücke

 

Engadin

Blick auf Morteratschgletscher

Berninapass     

Das Engadin ist ein Hochtal im schweizerischen Kanton Graubünden. Es ist eines der höchstgelegenen bewohnten Täler Europas und mehr als 80 km lang. Es bildet die obere Talstufe des Inns und wird in das Ober- und das Unterengadin unterschieden. Die beiden Abschnitte des Bergtales werden durch die Punt’Ota (hohe Brücke) getrennt.

            Bernina Hospiz

   

Ober-und Unterengadin

St. Moritz klick

Pontresina klick

Celerina/Samedan klick

Zuoz klick

 

Links zum Engadin

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     Silvaplana mit See Blick Richtung Maloja  Salginatobelbruecke   Sonnenaufgang am Piz Bernina

         

    Das Engadin ist ein Hochtal im schweizerischen Kanton Graubünden. Es ist eines der höchstgelegenen bewohnten Täler Europas und mehr als 80 km lang. Es bildet die obere Talstufe des Inns und wird in das Ober- und das Unterengadin unterschieden. Die beiden Abschnitte des Bergtales werden durch die Punt’Ota (hohe Brücke) getrennt.

          Sils Maria

    Das Oberengadin (rätorom. Engiadin’Ota) zeichnet sich durch seinen Reichtum an Seen aus (Engadiner Seenplatte: Silsersee, Silvaplanersee, Champfèrersee und St. Moritzersee), sowie Arven-, Lärchenwäldern und Gletschern. Die Seehöhe von 1600–1800 m bestimmt das Klima.

    Die grünen Wiesen im Tal fassen beiderseits Berge ein, hinter denen die Schneegipfel in den Himmel ragen. Die Abhänge der südlichen Berge sind mit Nadelwäldern bedeckt; darüber erstrecken sich Alpweiden. Deren Grenzlinie sind an den Hängen waagrecht gut erkennbar. Das Oberengadin ist durch den Berninapass mit dem Puschlav, durch den Malojapass mit dem Bergell verbunden.

     
     Die letzten Serpentinen der Malojapassstrasse Blick von Maloja   Die Oberengadiner Seenplatte-Silvaplanersee und Silsersee

    Malojastrasse 

     Blick von Maloja

    Silvaplanersee und Silsersee 

     

    Das Unterengadin (rätorom. Engiadina Bassa) ist weit stärker (1610–1019 m) geneigt. Es ist enger und wilder als das Oberengadin. Der Inn rauscht hier über Felsen und wühlt sich zwischen engen Wänden durch. Die wildeste seiner Schluchten ist die von Finstermünz, wo er das Schweizer Gebiet verlässt.

       
    Ftan mit Schloss Tarasp im Hintergrund   Zernez Schloss Wildenberg  Scuol Dorf

    Ftan mit Schloss Tarasp   

    Zernez Schloss Wildenberg

     Scuol Dorf

    Morteratsch

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    Geschichte

    Das Oberengadin hatte seine eigenen Grafen. Graf Dedalrich verkaufte 1139 sein Land an das Bistum Chur, von dem sich 1494 die Oberengadiner frei kauften. Im Unterengadin führten die vielfach sich durchkreuzenden Herrschafts- und Lehnrechte der Besitzer zu langen Fehden. Im Veltliner Krieg wurde das Engadin von den Österreichern verheert und 1622 an dieselben abgetreten, jedoch schon im folgenden Jahr an Bünden zurückgegeben. Die letzte österreichische Besitzung war Tarasp, das 1815 an Graubünden kam. Eine Besonderheit des Engadins ist das Engadinerhaus.

    Erst seit der Eröffnung des Vereinatunnels der Rhätischen Bahn 1999 besteht eine wintersichere Verbindung des Engadins ins Prättigau und somit auch ins Rheintal, da die bestehenden Übergänge des Flüela-, Albula- (Bahn und Strasse) und Julierpass nicht winterfest sind. Damit soll der Tourismus im Unterengadin gefördert werden.

    Wirtschaft

    Durch den seit über hundert Jahren stark aufgekommenen Tourismus verzeichnet das Engadin eine starke Zuwanderung von Menschen. Die rege Bautätigkeit verändert die Siedlungsstruktur und führte zu städtischen Zentren bei St. Moritz. St. Moritz, inmitten der Oberengadiner Seenlandschaft auf 1856 Metern Höhe gelegen, hatte schon Anfang des 19. Jahrhunderts einen legendären Ruf wegen seiner Heilquellen. Das erste Kurhaus wurde 1831 eröffnet. Seither folgte die Hotellerie und später der Ferienwohnungsbau und führte zu einem der bekanntesten Ferienorte der Welt. Am 9. August 1907 wurde mit der Muottas Muragl Bahn die erste Standseilbahn eröffnet.

     
     White Turf  Champfèrersee  White Turf

    Die Gemeinde St. Moritz besteht aus den zusammengefassten Ortsteilen St. Moritz-Dorf, St. Moritz-Bad, Suvretta und einer Hälfte des zwei Kilometer entfernten Champfèr. Die andere Hälfte von Champfèr gehört zu Silvaplana. Während St. Moritz-Dorf (1'822 m) am steilen Nordufer des St. Moritzersees liegt, befindet sich St. Moritz-Bad (1'774 m) und Champfèr (1'825 m) auf je einer Ebene westlich des St. Moritzersees.

    Wahrzeichen von St. Moritz-Dorf ist der Schiefe Turm, ein Rest der im 19. Jahrhundert abgebrochenen Mauritiuskirche aus der Zeit um 1500. Das Segantini Museum beherbergt eine grosse Sammlung von Werken des Künstlers Giovanni Segantini. Sehenswert ist auch das Engadiner Heimatmuseum mit kulturhistorischen und volkskundlichen Sammlungen. Es ist in einem von Nicolaus Hartmann im Engadiner Stil entworfenen Gebäude untergebracht. St. Moritz-Bad umfasst die eigentliche Kurzone der Ortschaft und liegt am Südrand des Sees. Ebenfalls als "Sehenswürdigkeit" bezeichnen die St. Moritzer das Wetter: Die Sonne scheint an durchschnittlich 322 Tagen im Jahr. Da die Luft sehr trocken ist, spricht man auch vom prickelnden Champagner-Klima.

                 St-Moritz-Schiefer-Turm

    Quelle: Schinkowski, CC-BY-SA 2.5

    Corviglia StMoritz  Cartier Polo World Cup on Snow

     

    White Turf

     

    Geschichte 

    Schon in der Bronzezeit (vor rund 3000 Jahren) sollen die Heilquellen bekannt gewesen sein. Es dauerte jedoch noch bis 1856, bis mit der Eröffnung des ersten Hotels, des Kulm-Hotels, der Aufstieg des Ortes beginnen konnte. Dank einer Wette, die Johannes Badrutt (ein St. Moritzer Hotel-Pionier) im September 1864 mit vier Engländern gemacht hatte, etablierte sich auch der Wintersport. Er schlug der Gruppe vor einen Winter in St. Moritz zu verbringen. Sie dürften dafür gratis logieren und bleiben wie lange sie wollten. Wenn es ihnen nicht gefalle, würde er ihnen die Reisekosten (von London ins Engadin und zurück) bezahlen. Die Engländer nahmen schliesslich die Wette an und blieben von Weihnachten bis Ostern.

    St. Moritz ist für seine Sportanlagen bekannt. Das erste Golfturnier in den Alpen wurde 1889 hier ausgerichtet. 1928 wurden die II. Olympischen Winterspiele und 1948 die V. Olympischen Winterspiele ausgetragen. 1889 wurde der erste Bob in St. Moritz gebaut und 1892 fand das erste Bobrennen in St. Moritz statt. Auch die Olympia Bob Run genannte Natureisbahn wird jedes Jahr zur Wintersaison neu aufgebaut. 2012 finden hier die Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften statt. White Turf ist wohl das bekannteste Pferderennen der Schweiz. Die Rennserie wird auf dem zugefrorenen St. Moritzersee ausgetragen. Der See ist auch Austragungsort des Polo World Cup on Snow.

    Spricht man vom internationalen Jetset, fällt fast immer auch der Name St. Moritz. Deshalb gibt es hier mehrere Luxushotels wie Badrutts Palace, Kulm-Hotel, Suvretta House, Carlton Hotel und Kempinski St.Moritz. Seinem Ruf wird St. Moritz auch mit exotischen Sportarten wie Tobogganing, Cricket on Ice und Pferderennen/Polo auf Schnee gerecht.

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     Die Station Alp Grüm  Morteratsch

     

    Morteratsch Kunst am Gletscher

     

    Pontresina verdankt seine Bedeutung der Lage am Bernina-Pass und dem Fremdenverkehr. Im Mittelalter war der Ort bedeutsamer als das benachbarte St. Moritz. An diese Zeit erinnern jedoch nur noch wenige Gebäude, da zu Beginn des 18. Jahrhunderts Pontresina von einem Grossfeuer heimgesucht wurde. Nachdem 1850 ein erster Gasthof eröffnet wurde, begann der Tourismus zu blühen. Im Sommer 1885 zählte man schon 2000 Gäste.

    Einen weiteren Schub erhielt der Ort im Jahre 1908 durch die Eröffnung der Berninabahn, die später mit der Rhätischen Bahn fusionierte. Heute findet in der Systemtrennstelle von Pontresina der Lokwechsel für den Bernina-Express statt.

    Der Ort ist von Häusern im Engadiner Stil geprägt. Viele sind mit Sgraffito-Wandmalereien und liebevoll geschmückten Erkern verziert. Aus dem 12. Jahrhundert stammt der Burgturm« Spaniola». Sehenswert ist auch die Kirche «Sta. Maria» aus dem 12. und 13. Jahrhundert, die in ihrem Innern mit zahlreichen Fresken versehen ist. Ortsgeschichte vermittelt das «Museum Alpin».

    Zur Alp Languard (2'330 m) führt ein Sessellift. Bei Pontresina ist die Talstation der Standseilbahn nach Muottas Muragl. Der Muottas Muragl ist ein Ausflugsberg mit einer Höhe von 2'453 m ü. M.. Er bietet einen umfassenden Ausblick über das Oberengadin mit der Engadiner Seenplatte (Silsersee, Silvaplanersee und St. Moritzersee).

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        Hotels in Pontresina

        Bahnhof von Pontresina

        Pontresina Schlosshotel

        Pontresina Bernina

     

    Celerina

    Blick auf Samedan mit Engadin-Airport

    St-Moritz-Celerina

    Celerina liegt im Oberengadin. Die Nachbardörfer sind St. Moritz im Südwesten, Samedan im Nordosten und Pontresina im Südosten. Da das Tal bei Celerina gegen drei Himmelsrichtungen hin geöffnet ist, kann Celerina mehr Sonnenstunden verzeichnen als die umliegenden Dörfer.

    Berühmt wurde Celerina vor allem durch seine Bobbahn und die Nähe zum mondänen St. Moritz. In Celerina befindet sich das Hochplateau Las Trais Fluors.

    Samedan: Der Engadiner Wintersport- und Luftkurort liegt am Inn, nördlich von St. Moritz und wird im Westen vom 3'246 m ü. M. hohen Piz Ot überragt. In Samedan zweigt die Eisenbahnlinie nach Pontresina von der Albulabahn ab. Östlich der Ortschaft liegt der höchstgelegene Flugplatz Europas: Engadin Airport.

    Durch die besondere Lage in einem Tal kann es im Winter bei klarem Wetter in Samedan sehr kalt sein. Temperaturen unter -20 Grad sind fast alltäglich, mit Extremwerten von unter -37 Grad. Dieser Umstand kommt stets durch eine Inversionswetterlage zustande. An 260 Tagen des Jahres sinkt die Temperatur unter 0 Grad. Selbst im Juli gibt es durchschnittlich rund fünf Frosttage.

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  • Zuoz war früher Hauptort des Oberengadins. Zuoz gilt als eines der Dörfer mit dem besterhaltenen Dorfkern und zahlreichen guterhaltenen Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert und früher.

    Zuoz ist heute ein wichtiger Tourismusort und liegt an der Strecke des Engadiner Skimarathon. Zuoz hat mehrere Skiliftanlagen und einen Golfplatz. Zahlreiche Einrichtungen für andere Sportarten werden angeboten.

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    Arosa

    Arosa mit Obersee im Winter

    Tal unterhalb von Arosa

    Untersee Arosa, Hotel Altein

    Arosa liegt 15 km (Luftlinie) südöstlich von Chur am Ende des Schanfigger Tals. Die rund 3 km weite, auf 1700 bis1'900 m ü. M. gelegene Mulde des Talschlusses ist an allen Seiten von Bergen umgeben.

    Das Dorf Arosa erstreckt sich über rund 2 km Länge, wobei der heutige Siedlungsschwerpunkt an Unter- und Obersee (1734 m) liegt. Ein drittes landschaftsprägendes Element neben den Seen und dem Kranz der Berge bildet die auf etwa 1900 m ü. M. verlaufende Waldgrenze

    Geschichte

    Die ersten bekannten Siedlungen existierten im 13. Jahrhundert. Nach 1300 liessen sich aus Davos kommende, deutsch sprechende Walser in Arosa (1330 als Araus erwähnt) nieder und vertrieben die ursprünglichen rätoromanischen Siedler. In den nächsten Jahrhunderten lebte die Aroser Bevölkerung von der alpinen Weidewirtschaft. Aufgrund des Missverhältnisses zwischen geringer Einwohnerzahl und grossem Territorium wurden ausgedehnte Alpweiden an auswärtige Grundbesitzer verkauft: die Sattelalp an die Bürgergemeinde Chur, die Furggaalp an die Bürgergemeinde Maienfeld, die Alp Altein Tiefenberg an Gemeinden im mittleren Albulatal.

    Bis weit ins 19. Jahrhundert blieb Arosa ein weltabgeschiedenes Bauerndörfchen. Durch das enge Plessurtal nach Chur bestand keine Strasse. Wichtigste Verbindung zur Aussenwelt waren die beschwerlichen Passwege nach Davos, zu welchem Ort Arosa bis 1851 auch politisch gehörte. Im Jahr 1850 war die Bevölkerung auf 52 Einwohner abgesunken. Der Aufschwung setzte erst ab 1883 ein, als Arosa von dem deutschen Arzt Dr. Otto Herwig, der in Davos von einem Lungenleiden geheilt wurde, als Luftkurort entdeckt wurde. Bereits 1888 wurde ein erstes Sanatorium eröffnet. Ab 1900 gesellte sich langsam der Wintersport hinzu. 1938 nahm man die ersten Skilifte in Betrieb, und 1956 wurde die Weisshornbahn eröffnet, der bald weitere Seilbahnen folgten. Eine Verbindung zum Skigebiet von Lenzerheide ist in Planung.

    Blick von Arosa auf die Strelakette

    Arosa-Weisshorn

       

    Wirtschaft und Tourismus

    Die Einheimischen leben fast ausschliesslich vom Tourismus.

    Auf einem Wanderweg entlang des "Hausberges" von Arosa, dem Tschuggen, findet sich eine Attraktion der besonderen Art: Infolge langjähriger (verbotener) Fütterung mit Nüssen durch Touristen fast handzahme Eichhörnchen, die schon mal das Hosenbein eines Wanderers erklettern oder auf die Schulter springen.

    Ein eigentliches Highlight in Arosa sind die täglich frisch präparierten Winterwanderwege, die mitten durchs Skigebiet führen und es daher erlauben, dass Skifahrer und Nichtskifahrer miteinander in die schneesicheren Winterferien reisen können und sich auf den Hütten treffen können.

    Links

    Bergstation-Parpaner-Rothorn

    Foto Roger Schlumpf

     

     

     

     

     

     

     

                   Parpaner-Rothorn

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     Lenzerheide

     Blick auf die Lenzerheide  Das Hochtal von Lenzerheide  Heidsee und Rothorn
         

    Lenzerheide ist ein Ferienort im Kanton Graubünden in der Schweiz auf ca. 1450 - 1600 m ü.M. Trotz des deutschen Namens liegt die Lenzerheide im romanischen Sprachgebiet. Der höchste Punkt des gleichnamigen Passüberganges liegt rund fünf Kilometer nördlich des Dorfes zwischen Valbella und Parpan.

    Geschichte

    Das Dorf Lenzerheide entstand erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde am Parpaner Rothorn Erz abgebaut. Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die Lenzerheide vorab ein Maiensäss der Obervazer Bauern. Wer zuerst das ganze Jahr in Lenzerheide sich ansässig machte, ist schwer zu ergründen. Möglicherweise war es eine Abdeckerfamilie unbekannter Herkunft. Noch in den 1890er-Jahren betrieb ein möglicher Spross dieser Familie namens Ziegler dieses Geschäft etwas östlich des heutigen Heidsees. Bereits im Jahre 1879 wurde als erstes Gasthaus am Ort das Gasthaus Post, das spätere Hotel Danis, in Verbindung mit einer Pferdepoststation erbaut. Einige Bauernfamilien aus den Stammfraktionen von Vaz/Obervaz entschlossen sich in den folgenden Jahrzehnten ihre Maiensässe ganzjährig zu bewohnen. Als eigentliche „Gründer“ des Kurortes Lenzerheide gelten Joachim Cantieni, der Erbauer des Hotels Kurhaus, das am 24. Juni 1882 eröffnet wurde, und Fidel Rischatsch-Bläsi, Erbauer des Hotels Lenzerhorn. 1886 wurde die erste katholische Kirche errichtet. Der Kurbetrieb beschränkte sich zuerst auf den Sommer. Der Winterbetrieb, zunächst in unbeheizten Zimmern, begann in den 1890er-Jahren.

    Im Januar 1903 wurde in Lenzerheide der erste offizielle Skikurs der Schweiz durchgeführt. In den Jahren 1911 bis 1939 begann mit der Erweiterung der genannten Hotels und dem Bau weiterer Hotels, von Wohn- und von Ferienhäusern sowie der ersten Skiliftanlagen der eigentliche Aufschwung des Ortes als Tourismusstation mit Sommer-und Winterbetrieb.

    Der erste Skilift war die Funischlittenbahn von Val Sporz nach Tgantieni, welche im Jahre 1936 gebaut wurde. Die Funi war eine Einrichtung, bei der zwei Schlitten an einem Zugseil wie bei einer Standseilbahn gegenläufig hinauf und hinunter fuhren. Der zweite Weltkrieg brachte einen empfindlichen Einbruch für die Hotellerie und die Entwicklung des Ortes. Ab ca. 1950 begann der Boom des Ferienhaus- und Zweitwohnungsbaus, welcher bis heute unvermindert andauert.

    Wirtschaft und Tourismus

    Hauptwirtschaftszweige sind Winter- und Sommertourismus, Baugewerbe und Landwirtschaft. Im Sommer wird das Gebiet für Familienferien und Funsportarten bevorzugt. Attraktionen im Sommer sind insbesondere der Heidsee (Baden, Surfen, Fischfang) und die speziell markierten Mountainbike-Routen bis auf 2000 m Höhe, Golf (einer der schönsten alpinen Golfplätze Europas, 18 Loch).

    Rothornbahn und Scalottas-Sessellift bringen die Feriengäste mitten in die Wanderregionen. Bekannt ist die Bergtour vom Parpaner Rothorn über das Urdenfürkli, den Urdensee und die Hörnlihütte nach Arosa (ca. 6 Stunden). Die Rothornbahn und Scalottas AG zählt heute zu den grösssten Bergbahnunternehmungen in Mittelbünden. Das Transportangebot umfasst dreizehn verschiedene Anlagen auf beiden Talseiten mit einer Förderleistung von über 8000 Personen pro Stunde.

    Im Winter bietet die Lenzerheide attraktive Skigebiete für Snowboarder und Skifahrer. Unter jungen Boardern aus der ganzen Welt gilt die „Lenzerhighde“ als Geheimtip. Es gibt ein grosses Natureisfeld, ein öffentliches Hallenbad und über 30 km Langlaufloipen. Es gibt FIS-homologierte Weltcuppisten für sämtliche Disziplinen der Frauen und Männer. Die Gesamtlänge der Pisten aller Schwierigkeitsgrade beträgt rund 158 km.

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    Puschlav / Poschiavo

    Poschiavo Borgo Palazzo  Das Spaniolenviertel  Lago di Poschiavo 

    Foto  Marco Zanoli

       
         

    Das Puschlav (it. Valposchiavo) ist ein italienischsprachiges Südtal des Kantons Graubünden. Hauptort des vom Fluss Poschiavino durchflossenen Tales ist Poschiavo.

    Das auf knapp 25 km Länge von 2300 auf 550 m ü. M. abfallende Tal weist drei verschiedene Klimazonen auf:

    • hochalpine Zone vom Berninapass bis Alp Grüm
    • alpine Zone von Cavaglia bis Le Prese, einschließlich des Lago di Poschiavo
    • subtropische Zone von Brusio bis zur Grenze bei Campocologno.

    Das Puschlav gehört, wie das Misox, das Calancatal, das Bergell und das Dorf Bivio am Julierpass, zu den italienischsprachigen Gebieten des Kantons Graubünden. In allen anderen Gebieten des Kantons Graubünden wird entweder Deutsch oder Romanisch gesprochen. Umgangssprache im Puschlav ist das Pus'ciavin, ein italienischer Mundart-Dialekt, bekannt als Puschlaverdialekt. Der Talname Valposchiavo ist hauptsächlich in der Schriftsprache gebräuchlich.

    Das Puschlav ist reich an traditionellen kulinarischen Spezialitäten. Bekannt sind insbesondere die Puschlaver Pizzoccheri (Buchweizen-Spätzli mit Gemüse und viel Käse), die Brasciadella (Ringbrot, oft mit Anis, das entweder ganz frisch oder über Monate steinhart getrocknet gegessen wird) sowie die Mortadella, eine Wurstspezialität, die es entweder cotta (gekocht) oder secca (roh) gibt. Dazu gehört ein guter Rotwein aus dem nahen Veltlin (Italien), wo die Puschlaver Weinhändler oft Weinberge besitzen.

    Das Puschlav ist touristisch vor allem bekannt wegen der Berninabahn, die seit 1910 das Tal von Norden und von Süden her erschliesst.

    Eine Besonderheit des Puschlav ist auch das Crotto, ein steinernes Rundhaus zur Lebensmittellagerung.

    Poschiavo-San-Vittore-Mauro          Poschiavo von Cologna aus     Puschlavtal
       

    Hauptplatz Poschiavo         

    Poschiavo Torre Comunale        

    Poschiavo Via da Mez         

    Poschiavo liegt rund 15 km unterhalb des Berninapasses, der das Engadin mit dem Veltlin verbindet. Das Gemeindegebiet umfasst das obere Puschlav samt Seitentälern und erstreckt sich von der Wasserscheide im Norden des Tales, welche u.a. durch die Berninagruppe und die Forcola di Livigno gebildet wird, bis zum südlichen Ende des Lago di Poschiavo (deutsch: Puschlaversee), 962 m. Höchster Punkt des im Westen und Osten von Gebirgskämmen begrenzten Territoriums ist der mittlere Gipfel des Piz Palü, 3901 m.

    Der Borgo von Poschiavo weist ein geschlossenes, städtisch anmutendes Ortsbild mit steinplattengedeckten Häusern des 16. bis 19. Jahrhunderts auf. Nachdem ein Hochwasser am 18. Juli 1987 schwere Schäden im Dorfzentrum verursachte, wurden die Gebäude sorgfältig restauriert. Ortsbild von nationaler Bedeutung.

    Um die zentrale Plazza da Cumün gruppieren sich

    • die spätgotische Stiftskirche San Vittore mit romanischem Turm,
    • das Oratorio Sant'Anna mit Beinhaus,
    • die barocke Kapelle Santa Maria Presentata,
    • das Rathaus mit einem ehemaligen Wehrturm.

    Nicht weit entfernt liegt die reformierte Kirche von 1649. Der jenseits des Flusses Poschiavino gelegene Palazzo Mengotti wurde als Talmuseum eingerichtet. Am südlichen Dorfrand befindet sich das Spaniolenviertel. Noch weiter südlich, ehemals auf freiem Feld etwa 500 m ausserhalb des Dorfes, wurde 1692 bis 1711 die Kirche Santa Maria Assunta errichtet, die als eine der schönsten Barockkirchen in der Schweiz gilt.

    Am oberen Dorfeingang der Fraktion San Carlo steht die gleichnamige, von 1613 bis 1624 errichtete Pfarrkirche. Die später angefügte Passionskapelle birgt Fresken eines unbekannten lombardischen Meisters aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Zusammen mit dem Pfarrhaus, unter dessen Torbogen die Berninastrasse hindurch führt, bildet die Kirche eine malerische Baugruppe.

    Auch in den Siedlungen der Squadra di Basso findet man eine Reihe gut erhaltener Häuser des 17. und 18. Jahrhunderts, mit Wandmalereien, Fenstergittern und den typischen Steindächern. Besonders geschlossene Ortsbilder besitzen das Dorf Prada und der kleine Weiler Cantone.

    Reizvolle Wanderungen führen zu den Maiensässen und Alpen. Das Maiensäss Selva besitzt kleine Kirchen beider Konfessionen auf zwei benachbarten Hügeln. Beispiele unverfälschter Kleinsiedlungen sind La Dota, Pisciadel und Splüga.

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    Chur

     Chur Churer Hofquartier mit Kathedrale 
       

    Chur  ist die Hauptstadt des Kantons Graubünden, liegt am rechten Ufer des Rheins und gilt als älteste Stadt der Schweiz.

    Chur liegt im breiten Tal des Alpenrheins, der hier von Westen kommend in die nördliche Richtung umbiegt, welche er bis zum Bodensee im wesentlichen beibehalten wird.

    Den Mittelpunkt der Stadt bildet der Postplatz. An der nordöstlich wegführenden Grabenstrasse befindet sich das Bündner Kunstmuseum. Es stellt Gemälde verschiedener Bündner Künstler des 18. bis 20. Jahrhunderts aus. Südwestlich vom Postplatz erstreckt sich der Fontanaplatz mit einem Denkmal für den Schlossvogt Benedikt Fontana.

    Die Altstadt liegt zwischen dem Postplatz, dem auf einem Hügel erbauten barocken Bischöflichen Hof aus den Jahren 1732 und 1733|33 und dem Fluss Plessur. Hier findet man viele Zunft- und Bürgerhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Am Fuss des Hofs steht die evangelische Pfarrkirche St. Martin, ein spätgotischer Bau. Am Ostrand der Altstadt befindet sich der Regierungsplatz mit dem 1752 errichteten Regierungsgebäude (Graues Haus). Es beherbergt neben der Staatskanzlei und dem Sitzungssaal des Regierungsrates auch die Kantonsbibliothek und das Staatsarchiv. Auf dem Regierungsplatz erinnert das Vazerol-Denkmal an die Vereinigung der Drei Bünde im Jahre 1471. Südlich des Regierungsplatzes steht neben dem Bischöflichen Hof die romanisch-gotische Kathedrale St. Maria Himmelfahrt aus dem 12. und 13. Jahrhundert.

    Der Bahnhof Chur ist ein wichtiger Eisenbahnknoten, da hier die von Norden kommende Normalspurstrecke der SBB endet und man in die schmalspurigen Züge der Rhätischen Bahn umsteigen kann, die in Chur ihre Direktion hat.

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    Chur Neustadt Chur Poststrasse Bahnhof Chur mit integrierter Postautostation

    Samnaun

    Samnaun liegt am Ostrand des Kantons Graubünden. Samnaun betreibt ein über den Berggrat und die Grenze zusammengeschlossenes Skigebiet mit der Gemeinde Ischgl im Bundesland Tirol, Österreich. Es ist eines der grössten Skigebiete der Ostalpen.

                     Das Samnauner Skigebiet

    Durch die geographische Lage bedingt, führte bis 1905 die einzige Zufahrtsstrasse über österreichischen Boden. Deshalb wurde Samnaun Schweizer Zollausschlussgebiet. Am Grenzübergang steht nur der österreichische Zoll. Der zollfreie Einkauf in Samnaun lohnt sich vor allem für Benzin, Zigarren, hochwertige Spirituosen, Kosmetikwaren, Schmuck, Butter, Zucker und Parfüm. Das Dorf ist nebst den Winterattraktionen auch deshalb sehr bekannt und zu einer Touristenattraktion geworden. Touristen aus der Schweiz müssen Waren, welche die Freigrenzen überschreiten, beim Grenzübertritt in Martina deklarieren und verzollen.

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    Kulturgüter

    Kloster von Müstair

     

    Müstair

     

    Müstair Kloster

     

    Müstair ist die östlichste Gemeinde der Schweiz und liegt nahe der italienischen Grenze. Weltbekannt ist das Benediktinerinnenkloster St. Johann, welches zum Weltkulturerbe gehört.

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    Kloster Muestair

    Foto Georg Mittenecker

    Soglio

    Soglio wurde schon früh besiedelt. Mit dem heutigen Namen wurde es im Jahr 1186 erstmals erwähnt. Soglio ist die Heimat der bedeutenden Bündner Adelsfamilie von Salis, die jahrhundertelang die Geschicke der Region mitbestimmte.

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          Soglio

     Zillis Kirche       

    Kirche St. Martin Zillis

    Die Kirche St. Martin steht im Dorfkern von Zillis im Schweizer Kanton Graubünden und ist eine romanische Saalkirche, weltberühmt wegen ihrer bemalten Kirchendecke.

    Die Kirchendecke ist ein Kunstwerk aus der Epoche der Hochromanik und ist weltweit das einzige Werk dieser Art, das nahezu vollständig und ohne Übermalungen erhalten geblieben ist. Die Decke wurde um 1109 bis 1114 gemalt und besteht aus 153 quadratischen Bildtafeln (9 Reihen à 17 Tafeln) von ca. 90 cm Seitenlänge.

    Die Decke besteht aus 48 Randfeldern und 105 Innenfeldern. Die Randfelder stellen grösstenteils seltsame Fabelwesen als Sinnbild des Bösen sowie 3 Szenen mit Schiffen aus der Darstellung der Geschichte von Jona dar. Ferner sind auf den 4 Eckfeldern Engel als Personifikation der vier Winde und Verkünder des Jüngsten Gerichts angeordnet. Die inneren Bilder sind folgenden Themen aus dem Leben Christi gewidmet

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    • Kirche St. Martin

    Salginatobelbrücke

     

    Salginatobelbruecke Suedost unten

     

     

    Die Salginatobelbrücke ist eine Strassenbrücke aus Stahlbeton zwischen Schiers und dem 1'250 Meter hoch gelegenen Schuders. Tragwerksplaner der Brücke war der aus Bern stammende Robert Maillart. Sie wurde 1930 fertig gestellt und überquert das Tobel der Salgina mit einer Spannweite von 90 Meter.

    Die Salginatobelbrücke gilt als technische und architektonische Meisterleistung der Ingenieurkunst und wird heute an den technischen Hochschulen der ganzen Welt als Lehrobjekt gezeigt. Sie ist ein hervorragendes Beispiel für eine wirtschaftliche und gleichzeitig architektonisch elegante Lösung.

    Der Entwurf der Brücke ging 1928 aus einem Architekturwettbewerb hervor. Maillart gewann diesen Wettbewerb, da er den preiswertesten unter 19 eingegangenen Entwürfen bot.

    1991 wurde die Brücke von der American Society of Civil Engineers (ASCE) zum „World Monument“ ernannt.

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            Salginatobelbruecke Suedwest

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     Foto Daniel Schwen

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    info@wellnesshotelpost.ch

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    Tel. +41 (0)81 861 90 00

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    www.hotel-silvretta.ch

    silvretta@bluewin.ch

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