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Bad Zurzach ist eine Einwohnergemeinde im Schweizer Kanton Aargau und der Hauptort des gleichnamigen Bezirks im Nordosten des Kantons. Der Ort liegt am Hochrhein an der Grenze zu Deutschland, ist vor allem für sein Thermalbad bekannt und deshalb eine beliebte Touristendestination.
Der Hauptfaktor des wirtschaftlichen Geschehens ist das Thermalbad. Das 40°C warme, salzhaltige Wasser wird aus einer Tiefe von 1000 Metern hoch gepumpt. Die moderne Badanlage, zahlreiche Hotels und eine Rehabilitationsklinik machen Zurzach zu einem bedeutenden Touristenort. Das Wasser wird auch in Flaschen abgefüllt und in der ganzen Schweiz als Mineralwasser vertrieben. Weitere wichtige Arbeitgeber sind der weltweit tätige Chemiekonzern Solvay, der Unterwäschehersteller Triumph International und das Transport- und Logistikunternehmen Indermühle.
1914 entdeckte man bei Zurzach ein unterirdisches Salzlager, das mit Salinen ausgebeutet wurde. Die Schweizerische Sodafabrik (heute Solvay) liess sich hier nieder und entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einem international tätigen Chemiekonzern. Bei den Salzbohrungen entdeckte man auch eine Thermalquelle, die aber zunächst wieder zubetoniert wurde.
Erst vierzig Jahre später ging man daran, Kapital aus dem heissen Heilwasser zu schlagen. Am 5. September 1955 wurde die Quelle erneut angebohrt und die ersten Kurgäste kamen nach Zurzach. Ab 1957 füllte man das mineralhaltige Wasser auch in Flaschen ab. Zurzach entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Thermalkurorte der Schweiz. 1973 wurde eine Rheuma- und Rehabilitationsklinik eröffnet, 1991 ein Fortbildungszentrum für Physio- und Ergotherapie.
Sehenswürdigkeiten
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Ortszentrum: Obwohl Zurzach nie das Stadtrecht besass, verleihen die geschlossenen Häuserzeilen im Zentrum dem Ort ein kleinstädtisches Gepräge. Die zahlreichen Messehäuser erinnern an die grossen internationalen Märkte, die bis 1855 hier stattfanden.
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Das Verenamünster war im Mittelalter ein wichtiges Wallfahrtszentrum und dient seit 1876 als katholische Pfarrkirche.
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Obere Kirche: 1517 erbaute, spätgotische Kirche; 1763 im Rokoko-Stil umgebaut; dient seit 1944 als Konzertsaal; Dauerausstellung mit Werken des niederländischen Malers Pieter van de Cuylen.
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Schloss Zurzach: Ende des 19. Jahrhunderts erbaute herrschaftliche Villa "Himmelrych" des Industriellen Jakob Zuberbühler; Ausstellung des deutschen Malers August Deusser; bedeutende Uhrensammlung.
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Kastellruinen auf dem "Buck"
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Bezirksmuseum Höfli: in ehem. Chorherrenhaus; Ausstellung zur römischen und frühmittelalterlichen Geschichte der Region.
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Restaurierte Barzmühle
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Derzeit Aufbau eines Bohrturm-Museums
Offizielle Website der Gemeinde Bad Zurzach
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