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Thermalbäder und Wellness in den Kantonen Aargau

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Schinznach/Aquarena

 

 

Übersicht über die Thermal- & Mineralwässer im Kanton Aargau
PDF aus "Swiss Bull. angew. Geol." Vol. 14/1+2, 2009 von Hans Burger
auch als Link unter: angewendete Geologie

 

 

Kanton Aargau

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Quelle Fotos Aargauer Tourismus; Multimedia

 

 

Kanton Aargau

 

 

Geographie

Der Kanton Aargau ist ein Kanton im Norden der Schweiz. Der Kanton Aargau wird im Volksmund auch als das "Rüebliland" bezeichnet.

Der Aargau liegt im Norden der Schweiz, im Mittelland und in den östlichen Ausläufern des Juras. Seinen Namen hat der Kanton vom Fluss Aare. Er grenzt im Norden an den Rhein und somit an Baden-Württemberg (Deutschland), im Osten an den Kanton Zürich, im Süden an die Kantone Luzern und Zug, und im Westen an die Kantone Bern, Solothurn und Baselland. Der höchste Punkt des Kantons liegt auf dem Geissflue-Grat auf 908 m.ü.M.

Der Aargau weist eine starke naturräumliche Gliederung auf. Der nördliche Kantonsteil wurde durch die Gebirgsbildung des Juras geprägt, der im Mittelland gelegene südliche Teil durch die Gletscherbewegungen der Eiszeiten geformt.

Tourismus

Der Aargau hat sicherlich nicht das Image eines Tourismuskantons. Trotzdem gibt es auch im Kanton der Autobahnen (der Kanton Zürich hat allerdings mehr Autobahnkilometer) und Kernkraftwerke Orte zum Erholen. Sehenswert sind die zahlreichen Burgen und Schlösser wie z.B. das Schloss Lenzburg, Schloss Hallwyl oder die Habsburg. Ein weiterer Anziehungspunkt ist das Kloster Muri. Ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge ist der Hallwilersee. Generell besteht im ganzen Kanton ein grosses Angebot an Wanderwegen. Auch die regionalen Flugplätze locken bei schönem Wetter Ausflügler an, so etwa der Sportflugplatz im Birrfeld (in der Nähe von Brugg) oder in Buttwil (bei Muri).

Im Aargau gibt es auch zahlreiche Fahrradwege. Unter anderen führen die nationalen Radrouten 2, 3, 5 und 8 von Veloland Schweiz durch den Aargau. Des Weiteren ist der Aargauer Jura bei Mountainbikern als Naherholungsgebiet beliebt.

Zum Entspannen laden die Bäder in Bad Zurzach, Rheinfelden, Baden und Schinznach-Bad ein.

Geschichte

Das Gebiet des heutigen Kantons Aargau wurde bereits im 5. Jahrhundert von den Alemannen besiedelt. Im 6. Jahrhundert gehörte es zum Frankenreich, der Name Aargau wurde 763 zum ersten Mal erwähnt. Im 14. Jahrhundert fiel der Ober-Aargau an Bern.

Der Unter-Aargau, das Gebiet des heutigen Kantons Aargau, gehörte im Mittelalter nacheinander den Grafen von Lenzburg, den Grafen von Kyburg und den Herzögen von Habsburg. Er wurde 1415 von den Eidgenossen erobert; politischer Hintergrund waren die Spannungen zwischen dem Kaiser Sigismund und dem Herzog Friedrich IV von Oesterreich, welche zum Bann des letztern führten und auf Grund dessen ersterer die umgebenden Mächte aufforderte, des Herzogs Ländereien, zu denen auch der Aargau gehörte, zu besetzen. Der im Westen gelegene Unteraargau wurde alleiniges Untertanengebiet von Bern (der so genannte Berner Aargau). Im Osten entstanden das von Zürich allein verwaltete Kelleramt sowie die Freien Ämter und die Grafschaft Baden, welche gemeine Herrschaften (gemeinsam verwaltete Gebiete) der Eidgenossenschaft waren.

1798 wurde der Aargau von den Franzosen erobert; Aarau war sogar während eines halben Jahres die Hauptstadt der Helvetischen Republik (und damit erste Hauptstadt der Schweiz). Es entstanden drei Kantone:

  • Kanton Aargau
  • Kanton Baden
  • Kanton Fricktal

Der heutige Kanton wurde 1803 durch die Mediationsakte von Napoléon Bonaparte aus den drei Kantonen Aargau, Baden und Fricktal gebildet. Teile des zürcherischen Untertanengebiets im Limmattal blieben hingegen bei Zürich, das Amt Hitzkirch bei Luzern. Dafür wurden das bernische Amt Aarburg und das luzernische Amt Merenschwand dem neuen Kanton angefügt. Diese verschiedenen Gebiete unterscheiden sich auch heute noch in Wirtschaftsstruktur, Konfession und politischer Ausrichtung stark.

Mit der Restauration 1815 blieb der junge Kanton erhalten, erhielt aber unter dem dominierenden Einfluss von Amtsbürgermeister (Regierungsratspräsident) Johann Herzog zunehmend aristokratische Züge. Der „Freiämtersturm“, ein Zug der katholischen Opposition in die Hauptstadt Aarau, beendete im Dezember 1830 diese Phase und ermöglichte die Schaffung einer Verfassung mit erweiterten Volksrechten. Nach 1831 gehörte der Kanton Aargau zu den liberalen Kantonen; viele demokratische Flüchtlinge aus Deutschland fanden hier Aufnahme. Der Aargauer Klosterstreit 1841/43, als der Kanton zuerst alle Klöster aufhob, dann aber die Frauenklöster (z.B. Kloster Fahr) wieder zuliess, war eine der Ursachen für den Sonderbundskrieg von 1847, der in die Errichtung des modernen schweizerischen Bundesstaates mündete.

Sprachen

Die deutschen Dialekte des Kantons Aargau gehören dem Hochalemannischen an. Im weiteren hat der Kanton jedoch keine homogene Mundart: Aufgrund seiner Lage gehören sie teilweise zum West- ,  innerhalb dessen teils zum Nordwest-  und teilweise zum Ostschweizerdeutschen; im südlichen Teil machen sich auch innerschweizerische Züge bemerkbar.

Im Surbtal, wo in Endingen und Lengnau jahrhundertelang eine bedeutende jüdische Bevölkerung lebte (im 19. und 20. Jahrhundert grösstenteils nach Zürich ausgewandert), wurde bis ins 20. Jahrhundert ein westjiddischer Dialekt gesprochen.

 

 

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Tourismus

 

 

 

Schloss Wilegg

Hofgut Schloss Wildegg

Stadtkirche in Aarau

Schloss Liebegg

Schloss Liebegg bei Gränichen

 Fotos Roland Zumbühl

 

 

Schloss Lenzburg

 

 

Schloss Lenzburg

Schloss Lenzburg Nordseite

   

Das Schloss Lenzburg oberhalb der Altstadt von Lenzburg im Schweizer Kanton Aargau zählt zu den ältesten und bedeutendsten Höhenburgen der Schweiz. Die Anlage steht auf dem 504 Meter hohen Schlossberg, einem fast kreisrunden Molassehügel, der sich rund hundert Meter über der Ebene erhebt, jedoch nur einen Durchmesser von etwa 250 Metern besitzt.

Die ältesten Teile stammen aus dem 11. Jahrhundert, als die Grafen von Lenzburg ihren Stammsitz errichten liessen. Danach war das Schloss im Besitz der Staufer, Kyburger und Habsburger, diente über 350 Jahre lang als Sitz der Berner Landvögte und gelangte dann in Privatbesitz. 1956 verkaufte die Witwe des Polarforschers Lincoln Ellsworth das Schloss dem Kanton Aargau. Seit 1987 beherbergt das Schloss das Historische Museum des Kantons Aargau.

Der markante Schlosshügel diente schon in prähistorischer Zeit als Siedlungsstätte. So wurde 1959 beim Parkplatz am Nordfuss des Schlossbergs ein Gräberfeld aus der Jungsteinzeit ausgegraben. Weitere Kleinfunde stammen von den Römern und den Alemannen.

Eine Sage erzählt, dass in einer Höhle auf dem Schlossberg einst ein Drache hauste. Dieser wurde von zwei Rittern, Wolfram und Guntram, bezwungen. Die dankbaren Bauern erkoren die beiden zu Grafen von Lenzburg und gaben ihnen die Erlaubnis, auf dem Drachenfelsen eine Burg zu errichten.

Für Besucher geöffnet sind das Schloss und das Historische Museum jeweils Dienstag bis Sonntag von Anfang April bis Ende Oktober.

       Schloss Lenzburg Ostbastion

 

 

Schloss Hallwyl

 

 

Das Schloss Hallwyl  ist eines der bedeutendsten Wasserschlösser der Schweiz und befindet sich auf zwei Inseln im Aabach, nahe dem nördlichen Ende des Hallwilersees auf dem Gebiet der Gemeinde Seengen. Seit 1925 ist es öffentlich zugänglich und seit 1994 im Besitz des Kantons Aargau.

Im späten 12. Jahrhundert liessen die Herren von Hallwyl am Aabach, 700 Meter nördlich des Hallwilersees, einen Wohnturm errichten, der auf drei Seiten von einem Trockengraben umgeben war. Um 1265 wurde östlich des Wohnturms direkt am Bachufer ein Palas mit Vorratsräumen im Erdgeschoss und Wohnräumen im ersten und zweiten Obergeschoss errichtet.

 
Wohnhaus der vorderen Insel

Foto Peter Berger

 

Palas mit Verliesturm, hinten die Schlossmühle

Foto Peter Berger

 

 

In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts liess Johans I. von Hallwyl (1305–1348) die bescheidene Turmburg zur zweiteiligen befestigten Wasserburg ausbauen, indem im Sumpfland eine Insel aufgeschüttet wurde, die auf drei Seiten von einer Ringmauer und allseitig von einem Wassergraben umgeben war. Aus dieser Zeit stammt ein Rundturm, der heute noch erhalten ist. Um 1520 wurden weitere umfangreiche Umbauten vorgenommen, bei denen weitere Gebäude dazukamen.

1994 ging das Schloss als Schenkung an den Kanton Aargau über, welcher zwischen 1997 und 2004 eine dringend notwendige Gesamtsanierung durchführte.

Für Besucher geöffnet ist das Schloss jeweils Dienstag bis Sonntag von Ende April bis Mitte Oktober.

     Wohnhaus und Innenhof 

    

    Schloss Hallwyl, hinterer Teil

Das Museum zeigt in elf Themenbereichen die Geschichte der Herren von Hallwyl und die Lebensweise der Schlossherren und der lokalen Bevölkerung in vergangenen Jahrhunderten

 

 

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Südwestliche Seite der Habsburg

Foto Roland Zumbühl

  
 

Schloss Habsburg

Die Habsburg, heute auch Schloss Habsburg genannt, ist die Stammburg der Habsburger und liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Habsburg im Kanton Aargau.

Die Burg wurde um 1020 von Radbot und seinem Bruder Werner von Strassburg erbaut. Mit der Verlagerung der habsburgischen Interessen gegen Osten verlor sie ihre Bedeutung. So ging auch die Burg 1415 an die Eidgenossen verloren. Danach wurde sie von ihren häufig wechselnden Besitzern vernachlässigt, bis sie 1803 an den Kanton Aargau überging, welcher verschiedene Renovationen vornehmen liess.

 

 

Kloster Muri

Das Kloster Muri war ein Benediktinerkloster im Freiamt, Kanton Aargau in der Schweiz. Gegründet in Muri im Jahr 1027, wurde es im Rahmen der Säkularisierung im Jahre 1841 aufgehoben, was in der Schweiz zu innenpolitischen Auseinandersetzungen führte.

Kloster Muri

Klosterkirche Muri

Foto Roland Zumbühl

  Foto Peter Berger

 

 

Regierungsgebäude in Aarau

Aare in Aarau

Jüdischer Friedhof zwischen Endingen und Lengnau

Fotos Roland Zumbühl

 

 

 

 

Hotels

 

Kurhotel Zurzach ****

www.kurhotel-zurzach.ch

info@kurhotel-zurzach.ch

Tel: +41 (0)56 265 22 22

Park-Hotel Bad Zurzach ****

www.park-hotel-zurzach.ch

info@park-hotel-zurzach.ch

Tel. +41 (0)56 269 88 11

Atrium Hotel Blume, Baden 

www.blume-baden.ch

info@blume-baden.ch

Tel: 056 200 02 00

Limmathof Novum Spa, Baden

www.limmathof.ch

novumspa@limmathof.ch

Tel: 056 200 17 17

 

 

Wellness/Bäder

 

 

Aquarena Aquarena

 

 

 

Wellness-Welt sole uno, Kurzentrum Rheinfelden

 

 

 

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